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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
Entstehung
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Neunter Abschnitt.

Erhebung des Burggrasen Friedrich zum Markgrafenvon Brandenburg und Nrichserchanuncrmeiller.

Die Thätigkeit, welche König Siegmund und Burggraf Frie-drich während ihres Aufenthaltes zu Constanz entwickelten,war indessen ans kirchliche Angelegenheiten nicht beschränktgeblieben. Die Anwesenheit von so viel Fürsten und Her-ren, wie das Concil hier zusammen führte, wurde vielmehrzweckmäßig dazu benutzt, um zugleich eine Menge von un-erledigt gebliebenen Geschäften der Reichöverwaltung zu be-seitigen.

Zu den weltlichen Geschäften, welche zu Constanzpassend vorgenommen werden konnten, gehörte namentlichdie Darreichung der Reichslehne, deren Inhaber größtcn-theils der verfassungsmäßigen Erneuerung der Investiturdurch Siegmunds Hand, schon seit langer Zeit vergeblichharrten. Fast täglich sah man daher den König, unter deinBeistande der Fürsten, nach Verschiedenheit der Stellungdes Geliehenen mehr oder weniger förmlich und feierlich,solche lehnsherrlichc Handlungen vollziehen. Auch den Burg-grafen Johann und Friedrich von Nürnberg wurde zu Con-stanz am 26. Februar 1415, die Belehnung mit ihrem Für-