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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
Entstehung
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Zehnter Abschnitt.

Abwesenheit des Burggrafen Friedrich von der Markund Rückkehr als Kurfürst.

In der Mark Brandenburg mögte es der Burggräfin Eli-sabeth gelungen sein, während der vicrzehnmonatlichen Ab-wesenheit ihres Gemahles den Frieden aufrecht zu erhalten,wenn Dieterich von Quitzow nicht gewesen wäre.

Zwar gcriethen gleich Anfangs die Herzöge Johannund Ulrich von Mecklenburg-Stargard mit dem GrafenUlrich von Lindow in einen Streit und zu thätlichen Angrif-fen, die weiter sich verbreitende Friedensstörungen besorgenließen, mit wie unbedeutenden Plackereien sie auch begannen.Herzog Ulrich ließ z. B. im Ruppinschen Gebiete demKlosterdorfe Dolgen 40 Ochsen nehmen; dafür schickteGraf Ulrich seine Leute ins Mecklenburgische, welche hierdem Klosterdorfe Schwarz die Ochsen wegtreiben mußten:und als Herzog Ulrich den letztern persönlich nachjagte, gingihm obenein noch sein Hengst verloren, der seiner Versiche-rung nach, besser war, als zwei andere. Dem Fortgangesolcher wechselseitigen Verletzungen ein Ziel zu setzen, legtesich jedoch die Burggräfin sofort ins Mittel: und es ge-laug der hohen Frau, zwischen den Partheien einen Ver-gleich zu Stande zu bringen, der ihre Uneinigkeiten