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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
Entstehung
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Achtzehnter Abschnitt.

Fortgang der Menschen Streitigkeiten.

Gleichzeitig mit den Böhmischen Angelegenheiten beschäftig-ten den Markgrafen mannigfaltige Verhältnisse, in denener seine Vermittelung eintreten ließ oder streitende Par-theien ihm das Schiedsrichteramt anvertraneten.

Im Jahre 1429 suchte er namentlich zwischen demMarkgrafen von Baden, dem Bischöfe von Straßbnrg undder Stadt Straßburg, die lange Zeit mit einander einenverheerenden Krieg geführt hatten, den Frieden herzustellen.Im Jahre 1430 hatte er nebst dem Herzoge Heinrich vonBaiern, in des Königs Auftrage, Streitigkeiten SchwäbischerStädte mit Jacob Auer zu schlichten. Im Jahre 1432versuchte er, den Bischof von Wiirzburg, der mit der StadtWürzburg in offenen Streit gerathen war und diese hatteräumen müssen, mit der letzteren wieder zu versöhnen.Später leistete er, in Verbindung mit dem Erzbischofvon Mainz, dem Bischöfe Johann von Würzburg be-waffneten Beistand in der Fehde, womit Graf Mi-chael von Wcrthcim diesen bedrängte. Lange Zeit nahmden Markgrafen auch dtls Schicdsrichteramt in sehr er-bittert geführten Streitigkeiten der Herzöge von Sachsen