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Albrechts mit Friedrichs Tochter Margarcth noch einefestere Begründung gab. Zu Pfingsten kam Herzog Albrechtan das Hoflager des Markgrafen zu Tangcrmünde, wo inGegenwart dieler Fürsten und Herren, unter des Branden-burger Bischofes pricstcrlichem Segen, die Vermählung fest-lich begangen ward. Statt der Mitgift wurden dem Her-zoge die in dein frühern Kriege abgenommenen festen PlätzeGorlosen und Dömitz, deren Verlust Mecklenburg nochimmer nicht verschmerzen konnte, anfänglich pfandweise, fürdie bei des Markgrafen Töchtern gewöhnliche Ausstattungvon 10,000 Rh. Gulden, dann, nach einer dem Herzogezu Tangermünde von seinem Schwiegervater eingehändigtenVerschreibung vom 23. Mai, erb- und eigenthümlich, wieMecklenburg diese Orte früher besessen hatte, zurückgegeben.
Trug gleich dies Abkommen mit Mecklenburg-Schwe-rin die gewünschten Früchte in sofern nicht, als HerzogAlbrecht V. schon im Octobcr 1423 starb; so blieb dochseines Bruders Wittwe Katharina, welche nach AlbrechtsTode, in Vormundschaft über ihre Söhne Heinrich undJohann, die Regierung der Mecklenburgischen Lande über-nahm, den friedlichen Gesinnungen gegen Brandenburg ge-treu. Bereits am 6. Dezember 1423 fand sich die hoheFrau auch bei dem Markgrafen in Perleberg ein, wo dasVerhältniß Margareths, als Wittwe des Herzogs Albrecht,geordnet und nicht nur die mit diesem geschlossene Einigungerneuet, sondern auch dem jungen Herzog Heinrich einejüngere Tochter des Markgrafen, die erst am 9. Februar1421 geborne Prinzessin Dorothea, zur Vermählung nachacht Jahren verlobt wurde. Mecklenburg-Schwerin blieb