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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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seitdem eine treue Stutze Brandenburgs. Interessant istes zu sehen, wie einträchtig und thätig in den nächstenJahren, da die Markgräfin Elisabeth vielfältig ihren abwe-senden Gemahl in der Mark vertrat, die beiden fürstlichenFrauen vvn Brandenburg und von Mecklenburg, die inPcrlebcrg öfter zur Berathung mit einander zusammenkamen, für die Erhaltung des Friedens und der Sicherheitder ihrer Hand befohlenen Länder Sorge trugen.

Auch als demnächst die verbundenen Herzöge vonPommern, der Herzog Heinrich von Mecklenbnrg-Stargardund die Fürsten von Wenden Brandenburg aufs Neuemit einem Kriege heimsuchten, schloß sich die Herzogin Ka-tharina dieser feindlichen Einigung gegen die Mark nichtan, obschon manche llebergriffc Märkischer Vasallen ihr zuFeindseligkeiten gegen die Mark Veranlassung boten. Ein-fällen in ihr Gebiet, wie dem verheerenden Zuge, womitder junge Achim Gans zu Pntlitz einen Theil Mecklenburgsheimsuchte, begnügte sie sich, ihren Hauptmann MathiasAxkow entgegen zu stellen, der mit Hülfe der Bürger Wis-mars die Märkische Reiterschaar überwand und ihren Füh-rer, den jungen Edlen, gefangen nach Bützow brachte.Dann verglich sich die Herzogin mit dem MarkgrafenFriedrich und mit seinem Sohne Johann am 7. November1425, auf einer Zusammenkunft in Perlcberg, über einenhier am 9. Dezember zu haltenden Rechtstag, ans welchemalle inzwischen von den beiderseitigen Vasallen begangenenFriedcnsbrüche gerichtet und gebüßt werden sollten. Alsobestand ein gutes Einvernehmen zwischen Brandenburg undMecklenburg-Schwerin fort.