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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
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Fehden mit Magdeburg, Einnahme von Sandow, die von Ouitzow.

In Gesellschaft Balthasars, Herrn von Werte, fielCaspar Gans um die Mitte des August 1416 nach alterWeise in den Jerichower Kreis ein. Zu seiner Begleitunggehörten Schwarze und Clans von Qnitzow, Rudolph vonKlöden, Otto Schlegel und andere Märkische Vasallen, sowie die von Plessen ans Mecklenburg. Aus der Altmarkwurden Lebensmittel, Waffen und Leute der Schaar zuge-führt. Also verstärkt, begnügte sie sich nicht damit, dasplatte Land zu brandschatzen und zu verheeren, sondern griffauch das erzstiftische Schloß und Weichbild Sandow an,das Heinrich von Jsenburg befehligte. Der Ort wurdeam 16. August ihr übergeben, geplündert und in Besitzbehalten.

Erzbischof Günther litt gerade am Fieber. Dennochrüstete er schnell ein Heer, woran auch die Bürger Mag-deburgs Theil nahmen. Am 19. August brach es ans. DerKirchenfürst selbst fuhr zu Wasser; die Seinigen, wohl an300() Bewaffnete, zogen zu Lande hinab und belagertenSandow. Die eigene Stadt, sah der Erzbischof sich ge-nöthigt, größtcntheils in Brand schießen zu lassen. Dochvergeblich. Sandows Besitz wurde von dem Feinde so gutbehauptet, daß der Erzbischof am 27. August die Belage-rung wieder aufhob und mit vielen Verwundeten heimzog.Cnno von Krosigk und ein Diener des Erzbischofö nebstzehn Bürgern waren vor Sandow geblieben.

Der Verdruß über dies mißlungene Unternehmenmachte den Erzbischof um so mehr geneigt, die ganzeMark und ihren Fürsten entgelten zu lassen, was einige