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Lcute gleich ihren eigenen Erblaudeu zn schützen und zuvertheidigen.
Dadurch schien der Burggräfiu rücksichtlich des Jn-und Auslandes genügender Beistand gesichert zn sein. We-nige Tage später sehen wir den Burggrafen schon unter-wegs: am 19. August zu Saarmund, wo er noch mehrereUrkunden ausfertigte, welche sich auf Beschaffung der nöthigenGeldmittel bezogen: am 21. August schon außer den Gren-zen der Mark, zu Brcnc, wo er mit dem Erzbischofc vonMagdeburg zusammen traf, um mit diesem die am 19.September 1412 abgeschlossene Einigung auf die Dauereines Jahres zu verlängern.
Blickte Burggras Friedrich beim Scheiden auf dieMark zurück, welche er vor 2 Jahren, rings von äußerenFeinden bedroht, durch innere Kämpfe zerrissen, als wüstenSchauplatz fortwährender Beraubungen, übernommen hatte;so mußte er das freudige, Sorge und Mühe verlohnendeBewußtsein mit sich nehmen, unter den ungünstigsten Ver-hältnissen und bei den schouendstcn Mitteln, in kurzer Zeitunglaublich viel erreicht zu haben. Er verließ die Markim Innern beruhigt und, aller menschlichen Verberechnungnach, auch gegen außen sicher gestellt.
Ein Zuwachs war der Mark in dieser Zeit dadurchzu Theil geworden, daß der edle Herr, Johann von Tor-gow, wegen anderer Besitzungen schon längst Lehnsmanndes Burggrafen, sich im Juni des JahrcS 1414 auch mitdem Schlosse Zosscn ihn: angeschlossen hatte". Die dem Mit-
14) ctoä. I, XI, 256.