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zur bischöflichen Würde in Brandenburg. Hier, wo Henningvon Bredow inzwischen gestorben war, hatte das wahlbe-rechtigte Domstift zwar einstimmig den Pfarrer der NeustadtBrandenburg, Nicolans BnrgSdorf, zum Nachfolger erkoren.Doch dieser erlangte seine Bestätigung nicht, da BurggrafFriedrich den Beistand seiner Gemahlin, seinen Rath Jo-hann von Waldow, zur bischöflichen Würde erhoben zu se-hen wünschte und für diesen zu Constanz eine Bulle derpäpstlichen Curie erwirkte, welcher daö Domstift sich unter-warf.
Seiner Gemahlin aber auch in Ansehung des Auslan-des sichere Stützpunkte zu gewähren, berief Burggraf Frie-drich, noch kurz vor seinem Scheiden aus der Mark, seinebisherigen fürstlichen Hofdiener, den Herzog Ulrich vonMecklenburg - Stargard und die Fürsten Balthasar undChristoph, Herren zu Wcrle, nach Berlin. Am 13. August1414 kamen hier zwischen dem Burggrafen und diesenFürsten neue Dienstverträge zu Stande, nach welchen sichHerzog Ulrich aus 2 Jahr für 2000 Rheinische Gulden,die Fürsten Balthasar und Christoph, Herren zu Werte,auf 3 Jahre für 1800 Gulden bündig verpflichteten, beiKönig Sicgmunds, des Burggrafen und der Mark Bran-denburg Rath, Hülfe und Dienst gegen Jedermann, nament-lich auch für den Fall getreulich zu verharren, daß es zwi-schen der Mark und den Herzögen Otto und Casimir vonStettin zu einem Kriege kommen sollte. Mit körperlichemEide gelobten die Fürsten'^, die Märkischen Lande und
13) II, III, 222 — 224. 327. IV, 6. 6. und die Li'nnd.
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