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Vensleben zu Gardelegen und Calbe, die von der Schulen-burg, die von Jagow und die von Runstcdt, für gut, gradedie Zeit, während welcher der Burggraf Friedrich dieHuldigung in der Altmark entgegen nahm, zu dem bereitserwähnten erncueten Einfall in die benachbarten, von demBurggrafen in Schutz genommenen Magdeburgischen Landezu benutzen. Sie pochten z. B. den 17. November dasdem Kloster Alt-Haldenslcbcn gehörige Dorf Wedringenans und nahmen den Bewohnern ihr Vieh und alle Habeund griffen des Klosters Diener, um sie nackend auszuzie-hen. Sie fuhren auch in den folgenden Tagen ebenso fort,durch Gewalt und Schmach, welche sie theils selbst, theilsdurch ihre Knechte dem Erzbischofe anthaten, diesen zur Er-widerung solcher Frevel heraus zu fordern. Noch gleich-sam unter den Augen des zu Tangermünde verweilendenBurggrafen, fiel daher auch Erzbischof Günther in die Alt-mark ein, wo er namentlich die Dorfschaften Estedt, Wiepkeund Berge bei Gardelegen beraubte und den Flammenpreisgab U
Gewiß genügte diese starre Widersätzlichkeit der Häup-ter der Altmärkischen Ritterschaft, um dem Fürsten dieFreude über das Entgegenkommen der Altmärkischen Städtezu verkümmern! Wahrlich gehörte viel Mäßigung undSelbstüberwindung dazu, daß der Burggraf der Versuchungwiderstand, damals gleich mit gewaltsamer Hand in diesUnwesen einzugreifen und die pflichtvergessenen Vasallen zurAchtung des von ihm, namens der Mark, mit dem Erzstifte
4) 0oS. II, III, 324—326. 330.