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lcgt ward, mit der Kurwürdc an Anhalt kommen, nm alteWünsche dieses fürstlichen Hanfes zn befriedigen. DieAltmark aber betrachtete man Magdebnrgischcr Seits alsein vermöge alter Lehnsherrlichkeit dem Erzstiftc jetzt vonNeuem rechtlich erledigtes Land.
Allen diesen Aussichten konnte nichts störender begeg-nen, als das Auftreten des Burggrafen Friedrich in derMark.
Magdeburg. Braunschweig. Sachsen. Anhalt.
Wir dürfen es der Umsicht des Burggrafen zutrauen,daß er mit den Nachbarfürsten sogleich Unterhandlungenanknüpfte. Zunächst richtete er seine Thätigkeit auf dieSüd- und Westseite der Mark. Zu Magdeburg, zn Zerbst,zu Wittcnberg, zu Treucnbrietzen und an verschiedenen Orteninnerhalb und außerhalb der Mark hielt er Zusammenkünftemit den Fürsten und Herren der angrenzenden Lande, nmsich mit ihnen durch Verträge zu verbinden und den Frie-den der Mark dadurch sicher zu stellen.
Den besten Beistand bei diesen Unterhandlungen leiste-ten dem Burggrafen eben die übermächtigen Eingesessenender Mark, welche ihm die Begründung seiner Herrschaftim Innern erschwerten. Denn durch den lebhaften Unwil-len, welchen diese in den Nachbarlanden gegen sich erregthatten, so wie durch die in den Nachbarlandcn herrschendeFurcht vor fortgesetzten Gewaltthaten der Märker, wurdewenigstens bei einem Theile der Nachbarfürstcn die Errei-chung eines ans gegenseitige Sichcrstellnng ihrer Lande ge-richteten Uebereinkommcns sehr erleichtert. Ließ sich vondes Burggrafen Herrschaft über die Mark Schutz gegen
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