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gedachten Fürstengeschlechtcs glücklich entrungen hatte, nichtvon Neuem wieder geltend gemacht werden?
Zugleich waren die Märkischen Lande, seitdem sie nichtmehr durch die schöpferische Kraft der Anhaltiner zusammengehalten wurden, die Zielscheibe des Begehres aller Nach-baren geworden. Fast keiner hatte unversucht gelassen, mitoder ohne den Schein von Rechtsansprüchen, wenn nicht aufdie ganze Mark, wenigstens auf Theile derselben, seine Herr-schaft zu erweitern. Die Mark Brandenburg war dadurchbedeutender GcbietStheilc und Zubehörnngen allmälig be-raubt. Sie erfüllte aber, auch in ihrem also beschränktenUmfange, immer noch einen Bereich, der groß genug war,um bei jedem neuen Sncccssionsfalle, die Vergrößcrungs-sncht der Nachbarfürstcn lebhaft anzuregen.
Besonders schien den Nachbaren mit dem Tode desMarkgrafen Jobst ein günstiger Zeitpunkt wieder gekom-men zu sein, um den alten Plan, die Mark zu theilen,endlich zu verwirklichen. Denn daß König Siegmnnd aufden unmittelbaren Besitz Märkischer Lande geringen Werthlegte, hatte er kurz vorher aufs Neue bewiesen, in-dem er den ihm durch den Tod seines jüngern BrudersJohann zugefallenen größten Theil der Ncumark an denDeutschen Orden verpfändete. ES ließ sich daher hoffen,daß der König die übrigen ihm durch den Abgang desJobst zu Theil gewordenen Lande, wenn nicht definitiv,doch in gleicher Weise durch Verpfändung, abzutreten ge-neigt sei. Da konnte dann die Prignitz mit Mecklenburg,die Ukcrmark mit Pommern verbunden werden und dieMittelmark, soweit sie nicht ebenfalls noch zu Pommern gc-