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2 (1861) Markgraf Friedrich, erster Kurfürst von Brandenburg aus dem burggräflichen Hause Zollern
Entstehung
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IV. ihn aus dem Pfandbesitz der Familie von der Grobenauslöste. Zu dieses Kaisers Seelenheil verschrieb dannsein Sohn Siegmund Potsdam im Jahre 1382 dem Klo-ster Lehnin. Siegmunds Nachfolger Jobst achtete jedochdieser frommen Widmung nicht und behielt den Ort in un-mittelbarem Besitz, bis er ihn mit einem großen Theile derMark an den Markgrasen Wilhelm von Meißen verpfän-dete. Der letztere aber überließ Potsdam im Jahre 1499als Pfandbesitz für 429 Schock Groschen an Wichard vonRochow und dessen Gattin Ilse, von denen es dem Burg-grafen im Jahre 1412 gelungen sein muß, die Besitzungwieder auszulosen.

Man darf jedoch daraus, daß der Wichard von Ro-chow, der Potsdam inne hatte, dies Schloß dein Bnrggra-feir heraus gab, und sich darin den Befehlen des Königsfügte, nicht schon auf einen Nachlaß des Widerstandes derPutlitz-Quitzowschen Parthei schließen. Denn der Wichardvon Rochow, der zu den eifrigen Anhängern dieser Partheigehörte, ist mit dein gleichnamigen Pfandbesitzer Potsdamsnicht zu verwechseln. Er wird von dem letztern durch dieBezeichnung des jüngern unterschieden, hatte die BurgGolzow inne, war mit einer Tochter des Edlen CasparGans, Namens Anna vermählt, und hielt, auch nach derAussöhnung seines ältern Verwandten mit dein Burggrafen,an seiner früheren Widersätzlichkeit fest.

Daß aber der Burggraf dem hartnäckigen Ungehor-sam, womit diese Parthei ihm und den oft crneueten könig-lichen Befehlen trotzte, immer noch nichts gegenüberstellte,als friedliche Unterhandlungen und Versuche gütlichen Ver-