472 Beschluß.
lichen würdig, womit die Vernunft ihn endlich brandmarkte. Es ist eine nützliche, eineedle Lehre, daß man trachten müsse, sich durch seinen eigenen Werth , nicht durch daSAndenken der Vorältern, empor zu schwingen. Handeln wir aber klüglich, dieselben zuvergessen, so lange es nothwendig bleibt, sie zu zählen? und ist es schändlicher, die Thor-heit zu unserer Beförderung zu nützen, als ihr zu Gefallen täglich unbequeme oder seltsa^me Kleider anzulegen?
Gewiß der außerordentlichste Geist, der größte Mensch kann nie zu viel unschuldig«Hülfsmittel anwenden, um die Hindernisse ans den, Wege seiner Emporkunst zu räumen.Tausend Alexandere, Cäsare, Friedriche, werden vielleicht in allen Fortzcugungcn gebo-ren, und kommen aus Mangelvvn günstigen Umständen nicht zur Reife. — So läßt der
dem Jupiter geheiligte Baum jeden Herbst unzählige Eicheln auf die Erde fallen, undoftmals gedeihet deren nicht eine dahin, wo ihr Keim, troz dem Donner und der AxtJahrhunderte lang wachsen kann.