XV. Von dem bkrkenfeldischen Zweige.
versetzte; so war es doch sein vortreflicher Vater, der ihm ein Königreich hinterließ, daSerst die Überlegenheit ihres noch merkwürdigern Nachfolgers unter die ansehnlichstenMächte Europens empor bringen sollte.
Schliche» starb 1695; daß er römisch katholisch gewesen, aber unter Lutheranern begra-ben worden sey, lehrt die Vorschrift, welche in dem Zahre daraus, die für einen Reichstag ge-wählte polnische Landbotcn erhielten: denn ihnen wurde aufgegeben, zu begehren, daßden Glaubensgenossen des Woiewvden, sein also beygesetzter Leichnam verabfolgtwürde (1)»
Er hatte sich im Jahr 1659 vermalt mit Helene Elisabeth/ der Tochter des Ge-neral Ionas Casimirs Freyhcrrn von Eulenburg. Unter seinen Söhnen war JohannLVilhelm römischer kayserlicher Kammerherr und polnischer Generallicutcnant. Dieserblieb ein eifriger Anhänger vom Könige Stanislaus, hielt sich zu der czikowschen Confö-deration, die er mit unterschrieb, und als 17Z4 die Russen Danzig belagerten, that erihnen manchen Abbruch. Doch seine Angriffe von aussen hatten einerley Schicksal mitValentin Schliessens Widerstands von innen (2) ; sie konnten die Uebergabe nicht abswenden. Ein anderer Sohn,
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Ernst Sigismund,
wurde geboren 167 7 und starb 1741. Die Ehrennamen die ihm beygelegt worden, sind:polnischer Kammerherr, Kammerpräsident, Hauptmann zu Rastenberg. Seine Ge-
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(l) lltrugue rigs Vistulze, <zusm libi Lerenistitnus Lleüor örgnstendurZicus penes dteoi>ur°limsrrvAst ck trsieKuiU stbi ulurpst, ut Kcipudlic« vinclicetur K ejlls inclemnitati »rcccgvecltur,lerio invißilsdunt Illustres, klg^nistci 6c Qenerost v. v. dluncii. Kec nun , utvlira 6c ÄS Lcä/ieüe» in tu.
uzulo cvnßreAZtionis I^utkersnorum posttum 6c iepultum vinclicctur sllsdorsdunt. Leng»nich Geschichte der Lande Preussen, Th. 9. S. 9. der Dokumente»
(s) Siehe S. Z5S.