Z62 XIII. Von dem märkischen Stamme der von Slywin.
Otto von Sliwm kommt 1252 -in einer andern Urkunde dieses Grafen vor (1); auchsonst hin und wieder bis 1279 Otto von Zliwin (2).
Am Zahr 1289 bezeugt der Ritter Jakob von Gchlieben einen Gnadenbrief derdamaligen Markgrafen von Brandenburg (z)»
Im Jahre 1290 wird unter die Orte, welche nach Abgang der Grafen von Vrenean Sachsen gekommen waren, des Schlosses Slywin erwähnt (4). Hieraus kann manfolgern, in welchem Verhältnisse dasselbe mit jenen brenifchen Lehnleuten gleiches Na-mens stand; bald hernach findet es sich Slywen geschrieben.
Orro von Zlywen ist 1319 Zeuge in einer Urkunde Herzog Rudolfs zu Sach-sen (5).
Im Jahre IZ2Z verspricht ein Conrad von Zlewin sein Schloß Baruth dem Mark-grafen ülidewig von Brandenburg (aus dem Hause Bayern) gegen Zedermann, ausge-nommen nicht gegen Herzog Rudolphen von Sachsen (aus dem anhaltischcn Hause) zuöfnen (6). Die Herrschast Daruth blieb lange das Eigenthum eines Zweiges der Sli-win, und dieser hat sich davon oft mit Weglassung des Geschlechtsnamens genennt (7).
Otto von Sliwin der Ritter, war 1329 Zeuge bey dem Gnadeubriese, welche»Herzog Rudolph von Sachsen dem KlosterDoberlugk ertheilte (8).
Im
(1) ?etri äe I^udevlZ älpIom.I. pg. 70-71»
(2) ttornii vits ttenr-, üluli. dtsrcd. Msn. p. Z01 - Z02-348»
(z) Siehe Beylage dlro 6.
(4) Siehe Beylage dlro. 8.
(5) Küsters alt und neu Berlin, IV. Abtheil. S. 15z.
(6) Siehe Beylage dlro. 12.
<7) Horn von dem osterländischen Marggrasthum Landsberg S» 39-40»(8) Siehe Beylage dir«, iz.