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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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S24 VIII. Von dem ältern oder dresowschen Hauptzweige.

statt eines Beherrschers als eines Bevollmächtigten der Stadt. Denn er behielt sich selbst(nicht ihr, oder ihrem Rathe) die BefugnIß vor, mit dem Bischöfe und dem Domprobstewegen Verleihung gewisser geistlichen Pfründen gütlich übereinzukommen: — „ Vert-aner umme de beyden Dompräbendcn, de her Hiiiricfl Doße vnTldcncue Drcnclorven„Von dem Rade to Colberge sint gelegen, beholden wy Hennlughus Bischofsvirgcdacht,„Her Dyderic LVcnd Provest to Colberge, und Haus Schloss Burgmicister dar sül-„vest, de vulkamene Macht in Vruntschop to vorschedcnde und to entrichtende,c."(l). » .

Es scheint, daß dieUnthätigkeit nicht Schliessens Lieblingszustand gewesen sey, unddaß er in der Zwischenzeit, da es zu Hause nichts zu thun gab, den Krieg in Preussen ge-sucht habe»

Als seit der Einnahme von Jerusalem, durch den grossen Saladin, unsere Väternoch immer nach dem Besitze des heiligen Grabes strebten , ohne daß sie während einemJahrhundert weiter als Akkcrs vordringen , noch auch aus dieser Stadt vertrieben wer-den konnten; lenkte der daselbst entstandene deutsche (Drdcn seinen Eifer für die Erwei-teruna der Christenheit von dort ans nach Norden; und als endlich alle westliche Schwär-mer oder Abentheuercr ganz Palästina räumen mußten, fand er sich schon Herr von einemLande, das vielleicht besser als das gelobte ist, denn ihm hatte es unter dem Scheine derBekehrung geglückt, sich des fruchtbaren Preussens zu bemcistern.

Unabhängig, wie heidnisch, war dasselbe bis dahin noch gewesen. Nun wurde cSgezwungen den Rittern zu gehorchen und an Christum zu glauben. Noch vor dem Endedes dreyzehntcn Jahrhunderts fand sich das Werk nach einem hartnäckigen Widerständevollbeacht. Den Abgang der alten Eingebornen, von welchen das Schwerd einen grossenTheil ausrieb oder verjagte, hatten die Eroberer durch Deutsche ersetzt: — nach deutscherArt volkreiche Städte angelegt: — einen vermögenden Adel mit sich dahin gezogen: —>den Geistlichen hingegen reiche Visthümer und Pfründen zuTheil werden lassen. — Aberdurch grosse Freyheiten, die man bey neuen Anlagen zu verleihen pflegt, und die gemei-niglich dem Ertheiler mit der Zeit lästig werden , waren die Geistlichen, der Adel, dieStädte mächtig und eben deswegen unruhig geworden»

Vielleicht

(r) S» Beylage dlo, z?» S. z?»