des Vorigen, sowie der gegenwärtige Vorsitzende des Curatoriums der von Schwerin'schen Familienstiftung,Graf Wilhelm von Schwerin (No. 25).
Zur Zeit hat die Linie ein etwa 170jähriges Bestehen und blüht in der fünften Generation. Von ihren48 Mitgliedern sind 29 männlichen. 19 weiblichen Geschlechts; es leben deren noch 23: 13 männliche und10 weibliche; von jenen gehören 4 der vierten und 9 der jüngsten, von diesen eins der vierten und ebenfalls9 der jüngsten Generation an.
19. Die Linie Wopersnow (Taf. XX).
Wie die Linien Walsleben und Wolfshagen von zwei Brüdern und zwar Enkeln des OberpräsidentenOtto von Schwerin ausgegangen sind, so waren auch die Stifter der beiden weiteren aus der jüngeren Alt-wigshagen'schen Linie abgezweigten Linien Wopersnow und Eehberg Brüder und zwar dessen Neffen, dieSöhne seines Bruders Philipp Julius (Taf. XVII. 5), Namens Johann Bogislav (Taf. XVII. 11 und Taf. XX. 1)und Philipp Julius von Schwerin (Taf. XVII. 12 und Taf. XXI. I) 1 '. Das Gut Wopersnow in Hinterpom-mern, welches nebst Lieps, Strachmin und Schellin im Jahre 1685 als väterliches Erbtheil an Johann Bogislavfiel, gab der von ihm abstammenden Linie den Namen; sie führt ihn bis auf den heutigen Tag, obgleichschon ein Sohn des Stifters der Linie, der Schwedische Oberstlieutenant Otto Friedrich von Schwerin (No. 6),die Wopersnow'schen Güter um 1735 veräusserte. Dafür trug er durch Erwerbungen in Schonen und Ost-gothland den von Schwerin'schen Namen aufs Neue nach Schweden und begründete hierdurch eine weitereAusbreitung seiner Familie in diesem Lande. Durch seine Nachkommen hat der Grundbesitz der Linie inSchonen, wo gegenwärtig auch der Freiherr Jules von Schwerin (No. 65) auf Skarhult angesessen ist,noch mehrfachen Zuwachs erhalten.
Die Linie Wopersnow, welche den Schwedischen Freiherren-Titel führt, ist jetzt nahe an 200 Jahre altund steht zur Zeit in der sechsten Generation; ihr gehören bis heute im Ganzen 77 Mitglieder an: 41 männ-lichen und 36 weiblichen Geschlechts, von welchen noch 14 leben: 8 männliche Mitglieder und zwar 4 ausder fünften und 4 aus der jüngsten Generation, und 6 weibliche, 3 aus der fünften und 3 aus der jüngstenGeneration.
20. Die Linie Rehberg (-Wustrau) (Taf. XXI).
Ihr Stifter war, wie schon oben angedeutet worden, Philipp Julius von Schwerin (Taf. XVII. 12und Taf. XXI. 1); sie nannte sich jedoch nicht nach einem der von dessen Vater ererbten Güter Wittstock,Neuendorf, Ducherow oder Ihlenfeld — vielmehr wurden diese im Jahre 1689 an den Generallieutenant Dettlofvon Schwerin (Taf. X. 23) veräussert, — sondern nach dem Gute Eehberg, welches zu der in Vorpommerngelegenen, durch Philipp Julius im Jahre 1699 wieder eingelösten alt-Schwerin'schen Lantzkron'schen Begüterunggehörte und diesem, nachdem er noch in demselben Jahre dort ein neues Haus erbaut hatte, fortan als Wohnsitzdiente. Weitere Besitzungen in Vorpommern erwarb die Linie theils durch Ankauf theils durch Einlösungvormals verpfändeter Güter; ausserdem aber gelangte sie 1854 durch Erbschaft von Frauenseite her in denBesitz des von dem Wirklichen Geheimen ßath Grafen Friedrich von Zieten errichteten Familien-FideicommissesWustrau im Lande Kuppin. Dessen jetziger Besitzer ist Graf Albert von Zieten-Schwerin (No. 25),seit 1858 der letzte Stammhalter der Linie Rehberg und als solcher auch in die Erbschaft sämmtlicher Vorpom-merscher Besitzungen der Linie eingetreten, gegenwärtig Mitglied des Curatoriums der von Schwerin'schenFamilienstiftung.
Zur Linie Rehberg gehörten die aus der Zeit Friedrich des Grossen bekannten, als der blonde und derschwarze Schwerin unterschiedenen Brüder, die Preussichen Generale Friedrich Julius und PhilippBogislav von Schwerin (No. 3 und 4), sowie der 1865 gestorbene Begründer der von Schwerin'schen Fa-milienstiftung", Landschaftsrath Wilhelm Ludwig von Schwerin (No. 19) auf Janow, Vater des vorge-gedachten Grafen Albert von Zieten-Schwerin.
Gegenwärtig blüht die Linie Rehberg (-Wustrau) in der siebenten Generation nach mehr als 170jäh-rigem Bestehen; an Mitgliedern zählt sie 37: 23 männliche und 14 weibliche, und sind von diesen noch9 am Leben: Graf Albert von Zieten-Schwerin mit seinen 5 Söhnen, einer Tochter und 2 Schwestern.
Die vierte Linie der Bönen, d. h. die (jüngere) Linie Altwigshagen mit ihren Abzweigungen, denLinien Alt-Landsberg nebst Walsleben und Wildenhoff, Wolfshagen, Wopersnow und Rehberg (-Wustrau), steht
1) Ein dritter Bruder, Heinrich Christoph von Schwerin, begründete den ausgestorbenen Zweig Wisbur (vgl. unter 16). —
2) Vgl. U. B. IL 732.