nach dem Voraufgehenden seit ihrem Stammvater Hans Hugold gegenwärtig in der zehnten Generation miteiner Dauer von etwa 275 Jahren; sie hat bis heute 271 Mitglieder: 154 männliche und 117 weibliche; dieaus ihr hervorgegangenen noch in Blüthe stehenden 4 Linien zählen zur Zeit 68 lebende Mitglieder: 40 männ-liche und 28 weibliche.
21. Die Linie in Baiern (Taf. XXII).
führt ihre Bezeichnung von dem Lande, in dessen Dienste die Söhne des Schwedischen Capitains JoachimDietrich von Schwerin (No. 1), Johann Caspar und Dietrich Engelbert, 1693 eintraten und in welchem derenDescendenz bis auf den heutigen Tag verblieben ist. Joachim Dietrich stammte sicher aus einer der Pom-mersehen Linien des Geschlechts; dies bezeugt nicht nur seine in Wolgast erfolgte Geburt (1624), sondernauch sein und seiner Nachkommen Wappen, die Raute; doch welcher dieser Linien er angehörte und wessenSohn er gewesen ist, hat bisher nicht ermittelt werden können 1 '; wir vermuthen, dass er zur Stolper oderGrellenberger Linie zählt, in welchen die Vornamen Joachim und Dietrich vorzugsweise häufig wiederkehren.Von dieser Annahme ausgehend haben wir uns auch bestimmen lassen, bei den weiterhin in diesem Abschnittfolgenden Vergleichungen und Zusammenstellungen jenen Joachim Dietrich, den Stammvater der Linie inBaiern, als zur 16. Generation des Gesammtgeschlechts von Schwerin gehörend anzusehen.
Die Linie, welche den Baierischen Freiherrenstand erlangt hat, ist bisher nur mit zwei Gütern, Hauzen-dorf und Hackenberg, vorübergehend in Baiern und zwar in der Oberpfalz ansässig gewesen; dieselbe bestehtseit etwa 200 Jahren und blüht zur Zeit in der sechsten Generation. Wir kennen im Ganzen 14 Mitglieder,8 männliche und 6 weibliche, von welchen noch 5 leben: der gegenwärtig einzige männliche Spross derLinie, Freiherr Hans von Schwerin, dessen 3'Schwestern und aus der vorletzten Generation die Schwesterseines Vaters.
Ein Rückblick auf die 22 Linien des Geschlechts von Schwerin und deren Vergleichung unter einanderführt zu folgendem Ergebniss: Im laufenden Jahre (1878) sind es genau 700 Jahre, dass der Stamm-vater des gesammten Geschlechts und der erste Träger des Namens von Schwerin zum ersten Male ur-kundlich genannt wird. Seitdem hat das Geschlecht durch 22 Generationen sich fortgepflanzt, so zwar, dassnur eine Linie, die Linie Husby (Taf. XI), bis zur 22. Generation gediehen ist und diese nur durch einMitglied, einen Knaben von 15 Jahren, repräsentirt wird. Ueberhaupt stehen von den 22 Linien noch 12in Blüthe, es sind dies
1) die Stolpe'sehe Linie (Taf. III),
2) die Linie Curtshagen (Taf. VI A),
3) die Linie Stegeborg (Taf. VI B),
4) die Linie Husby (Taf. XI),
5) die Linie Schwerinsburg (Taf. XII),
6) die Linie Willmersdorf (Taf. XIV),
7) die Linie Dargibell (Taf. XV),
8) die Linie Walsleben-Wildenhoff (auf Taf. XVIII),
9) die Linie Wolfshagen (Taf. XIX),
10) die Linie Wopersnow (Taf. XX),
11) die Linie Rehberg (-Wustrau) (Taf. XXI),
12) die Linie in Baiern (Taf. XXII).
Von diesen 12 noch blühenden Linien ist die Linie Husby (wie wir bereits bemerkt haben), von demersten Erscheinen des Geschlechts an gerechnet, bis zur 22. Generation gelangt, zwei, die Linien Wolfshagenund Wopersnow, stehen gegenwärtig erst in der 20., die anderen neun in der 21. Generation. Demnachist das durchschnittliche Alter der einzelnen Generationen
für die Linie Husby nahe an 32 Jahre,
für die Linien Stolpe, Curtshagen, Stegeborg, Schwerinsburg, Willmersdorf,
Dargibell, Walsleben, Rehberg und in Baiern 33^ Jahre,
für die Linien Wolfshagen und Wopersnow 35 Jahre.
Drei der Linien, die Linien Stegeborg, Husby und Wopersnow, leben in Schweden, eine (No. 12)in Baiern, die übrigen acht im Königreich Preussen.
1) Vgl. Th. II S. 375 Anm. 1.
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