Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
116
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1! 6 Eilftes Stück.

Citronen darauf. Dazu thut man noch eineBouteille Ungarwein, fehlt dieser, so nimmtman Malaga, eine Bouteille Arac, eine Bou-teille Rheinwein, i Maß Wasser, Nun wirder in Eis gestellt. Der Punsch muß nicht zustark seyn, damit man die Ananas durchschmeckt.Sollten die Ananas nicht weich genug seyn, sokann man sie zerschneiden und kochen, und als-dann durchtreiben.

4. Kalter Kirschpunsch.

Er wird wie der Apfelsinen - Punsch ge-macht, statt dieser nimmt man 1 Pfund Kirschsaft.

5. Warmer, rother Punsch.

Man kocht drey Bouteillen rothen Weinmit zwey Pfund Zucker, nebst einem Loth Zim-met und zwölf Nelken; von sechs dünn abge-schälten Citronen wird die Schale dazu gethan.Dieß wird in einem Casseroll ans Feuer gesetzt.Die Flamme muß aber ja nicht in das Casserollschlagen, weil sonst der Weingeist verbrennt.Achtzehn Citronen werden in die Terrine ge-drückt, darauf gießt man eine Bouteille Aracund eine Bouteille Rheinwein, der abgekochte,rothe Wein wird dazu gegossen, mit der Scha-le, dem Zimmet zc. nebst einem Maß kochendenWasser. Dieß ist ein Winterpunsch. Auf Rei-sen erwärmt er den Körper sehr,

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