Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
104
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104 Zehntes Stück.

Gefäße nicht ganz voll, damit man den an«dern Tag von dem zurückgebliebenen Saftenoch nachgießen kann, dadurch wird verhüthet,daß das Eingemachte nicht so leicht beschlägt. -Zum Zubinden nimmt man ein rundes, pas-sendes Papier, taucht es in guten Conjak undlegt es dicht auf den Confekt. Dann wirddas Glas mit Blasen oder, doppeltem Papierfest zugebunden, und an einem trockenen, luf-tigen Ort aufbewahrt.

i. Aprikosen mit Kernen einzumachen.

Wenn die Aprikosen noch hart sind, soschält man sie sauber ab, macht den Stein heraus,zieht die Kerne ab. Nun wiegt man so vielZucker ab, als die Aprikosen schwer sind. Ge-wöhnlich nimmt man fünf Pfund Früchte undfünf oder sechs Pfund Zucker zum Einmachen.Oft nimmt man weniger, aber selten mehr,weil sonst der Confitür-Kessel zu klein ist. DerZucker wird mit einem Maß ÜSasser zu einemdicken Syrup gekocht, dann in eine Terrine ge-gossen. Kochendes Wasser wird in den Kesselgegossen; wann es aufkocht, werden die Apri-kosen hineingethan. Haben sie einige Minutendarin gelegen, so legt man sie, damit sie ablau-fen , auf ein Sieb. Ist das geschehn, so thutman sie in den Syrup, läßt sie vier und zwan-