Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
99
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Vom Gefrornen. 99

dick ist. Dann muß sie wieder tüchtig durchge-rührt werden Mit dem Drehen aber fahrtman so lange fort, bis die Masse so steif, wieharte Butter ist. Durch das öftere Durchar-beiten verhütet man, daß keine Eisklümpchendazwischen bleiben. In Gläsern oder Eisnä-pfen wird es auf die Tafel gegeben.

2. Gefrornes von Früchten.

Man nimmt ein Pfund Kirsch-oder Him-beeroder Johannisbeer - oder Erdbeer - Saftverkocht es mit einem Pfund Zucker und einemPfund Wasser, schäumt es gut ab und läßt eskalt werden. Dieß thut man in die Gefrier-büchse und verfährt damit nach Nr. i»

. 3. Gefrornes von Citronen.

' An ein Pfund Zucker reibt man sechs Ci-tronen ab, das Abgeriebene schabt man in einGefäß, dazu drückt man den Saft von zwölfCitronen. Der übrige Zucker von dem Pfundewird mit einem Pfund Wasser verkocht. Wennes kalt ist, gießt man es zu dem Citronen-Safte,füllt dann beydes zusammen in die Buchse. Eswird damit nach Nr. 1. verfahren. Wenndann das Gefrorne steif gefroren ist, so gießtman Franzbranntwein, ein halbes SpitzglasG 2 voll