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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
Entstehung
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schwarzen Haar (18. 21, 22), Stumpfnase (1. 2. 9. 11, 12. 16.17. 18. 21. 23. 24), starken Kinnbacken (115. 17. 21. 23). demkühlen und harten Blick (der allen eigen, mit Ausnahme von 16,21 und 22, die die Augen verdrehen, und von 5 und 28, die einenschönen Blick haben), noch keineswegs der Gedanke von Rohheitverbindet; denn diese letztere schliesst ja überdies der traurigeBeruf an und für sich aus, der es so mit sich bringt, dass hiernur die denkbar geringste Zahl roher und abstossender Züge auf-treten kann, weil ja sonst dadurch jede Kundschaft vertrieben würde.

Dazu kommt noch, dass durch allerlei Toilettenkünste, diezu den notwendigsten Handgriffen des Handwerks gehören, einigeDegenerationszeichen verborgen oder verhüllt werden, was bei denVerbrecherinnen nicht der Fall ist; und so finden wir denn reichesHaar, schwarze Augen, glatte runzolfreio Haut, wo in "Wirklichkeitvielleicht gerade das Gegenteil der Fall ist.

Ferner muss noch in Betracht gezogen werden, dass wiewir es schon bei den Schädeluntersuchungen gesehen die äusserenAnomalien wohl spärlich vertreten sein, dafür aber die inneren,weniger sichtbaren und leichter zu verbergenden, wie übereinandergeschobene Zähne. Spaltung des Gaumens u. s. w. um so häufigerauftreten können.

Etwas Ahnliches zeigt sich bei den männlichen Verbrechern:wie Körperschönheit für Totschläger, Giftmischer und Mörder auchkein eigentliches Erfordernis, keine Offensiv- oder Defensivwaffedes Verbrechers darstellt, gehören bei Betrügern und Fälschernfeine und wohlwollende Gesichtszüge geradezu zu den notwendigenHilfsmitteln dieser Verbrecherspecies: es handelt sich hier also umeinen darwinistischen Charakterzug. Doch fehlen auch bei denschönsten niemals ein gewisser männlicher Zug, übergrosse Kinn-laden und Backenknochen, wie sie bei keiner unserer grossenKoketten fehlen, sodass unter allen eine gewisse Familienähnlichkeitherrscht, und die russischen Sünderinnen denen gleichen, die dasPflaster unserer Städte treten, ob sie nun in goldenen Ecpiipagendahinfahren oder in schlechten Lumpen einhergehen. Sobald aberdie Jugend einmal entschwindet, dann treten die früher vom Fett-polster verdeckten Kinnbacken und Jochbeine spitz und eckig her-vor und lassen das Gesicht männlich, aber nur noch roher als beimManne erscheinen, die Runzeln graben sich gleich Wunden ein,und das früher angenehme Gesicht zeigt nun den wahren völligdegenerierten Typus, den Jugend und Fülle bis dahin verborgen hatten.

7. Irrtümer und Vertuschungen der Anthropologen. Aber auch noch in einer anderen Richtung wurde ein Fortschrittgemacht, es wurde nämlich die Ursache entdeckt, warum die Mehr-