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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
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..Ich weiss wohl - - meinte er weiter dass ich so an fünf-zehn Jährchen bekommen werde, aber eigentlich sind mir fünfzehnJahre lieber als zehn; 1 ) denn wenn ich nur zu zehn Jahren ver-urteilt würde, so käme ich nicht ä la Nonvelle 2 ). sondern manwürde mich ins Zellengefängnis stecken; und das passt mir nicht;. . . ich würde eher noch einen Gefängniswärter töten 1 ), nur umsicher zu sein, dass ich nach Neukaredonien komme 1 ). Wenn siemich übrigens für verrückt erklären wollen, so wäre das auch keingrosses Unglück. Es wäre im Gegenteil recht gelungen! Ein paarMonate Sainte-Anne (ein Irrenhaus), und die Sache wäre abgemacht;das könnte mir noch besser passen! Und sollte man mich einwenig zu lang darin lassen, so würde mich das eben nicht hindern,eines schönen Tages über eine Mauer zu klettern."

Wenn das nicht ein physischer und moralischer Typus desgeborenen Verbrechers ist. so existiert dieser Typus allerdings nicht.

10. Magnan (Actes du 2 e Conrjres cVantliropologie crimi-nelle, Paris 1889) teilt acht Bilder geborener Verbrecher mit. beidenen sich der Typus nicht finden soll.

Figur 21.

Obgleich diese acht Bilder eigens zu diesem Zwecke aus-gewählt sind, haben zwei doch den vollständigen Typus.

Das erste, die 12jährige Marguerite, zeigt wirklich beim erstenAnblick die gewohnten Degenerationszeichen nicht; wenn man aberweiss, dass sie erst 12 Jahre alt ist, so staunt man über ihre ganzabnorme Frühreife; denn sie hat die Physiognomie einer Zwanzig-

') Glänzender Beweis für den moralischen Einfluss der Gefängnisse unddes Strafverfahrens!

-) Nach der Verbrecherkolonie von Neukaledonion.