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ist. Mecreant und Bibot haben scssilc Ohron. die Apophysislemuxinica am Unterkiefer, wie Kaps und'Liöpage, von welch letzterenüberdies der zweite Strabismus und der erste enorme Sinus frontalesaufzuweisen hat; Icanton hat Kropf, sessile Ohren, asymmetrischesGesicht und ausserordentlich grosse Stirnhöhlen ; Jochbeine undUnterkiefer; und dabei haben wir nun ihre Zinkotypie vor Augen,die stets nur ein schwaches Bild der eigentlichen Physiognomiegiebt. Auch haben wir ■ bereits gesehen, dass C'hudzinski beiKaps, ausser dem Offenliegen des Oanalis sacralis. affenartige Ge-sichtsbildung gefunden. Wenn also Joly jedes abnormale Merkmalbei Kaps leugnet, so verfährt er nicht ehrlich.
Lepage (Leon-Joseph). 16 Jahre alt, wegen Mordversuchs undDiebstahls angeklagt, war ein anderer dieser jungen Gefangenen,dem, nach Joly, der Verbrechertypus fehlen soll.
Garnier entwirft uns sein Bild (La folie ä Paris, 1891):
Nachdem Garnier und Joly ihn als normal gebildet dar-gestellt, bemerken sie, dass er dünne Lippen und drohenden Blickhatte, dass sein linker Stirnhöcker weiter vorsprang als der rechte,und dass der Unterkiefer ausserordentlich stark entwickelt war.Die Geschlechtsorgane sind die eines Erwachsenen. 1 )
..Lepage - - schreibt Garnier an andere] 1 Stelle (Ann. ä'hyg.publ., 1891) — stammt von einem dem Trünke ergebenen Vaterund einer an Lungentuberkulose gestorbenen Mutter. Er hatte dreiBrüder, von denen zwei jung an Dysenterie starben. Der jüngere18jährige Bruder wurde wegen Brandstiftung zu fünf Jahren Ge-fängnis verurteilt; um sich an seinem Meister zu rächen, der dasUnrecht begangen, ihn anzuschreien, hatte er die "Werkstatt angesteckt."
..Leon-Joseph hatte eine ausgesprochene Vorliebe für Lektüre.Besonders fascinierten ihn die blutigen Thaten der grossen Ver-brecher; er identifizierte sich gerne mit den Romanhelden und nochlieber mit berühmten Mördern. Sobald er ein paar Groschen Geldin der Tasche hatte, lief er aus der AVerkstatt, rannte auf dieJahrmärkte und trieb sich mit Landstreichern und Zuhältern inden gemeinsten Kneipen umher."
Von ihnen lernte er das, was er les triics du metier (die Kunst-griffe des Handwerks) nannte.
Auf die Ermahnungen des Vaters antwortete er: „ Wer arbeitet,ist ein Dummkopf. Wenn ich nur ein Weibsbild finde, das mirvierzig Sous für den Tag giebt, dann ist alles gut."
..Von frühester Jugend an mein eigner Herr — sagt er —ist es nicht verwunderlich, dass ich der Arbeit keinen Geschmack
') Zeigt es sich nicht auch hier klar und deutlich, dass man den Typusnegiert, weil man ihn nicht kennt? \