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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
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20 mit nur partieller Idiotie behafteten Individuen bedeutend seltener;über 3 mm bei 25%, 8 mm und darüber bei 8 ü /o, 11 bis 12 mmbei 3%.

Wenn man nun die verschiedenen für diesen Abstand beigrösstmöglicher Abstreckung der grossen Zehe erhaltenen Dimen-sionen betrachtet, so sieht man, dass während bei den Normalendie Basis in 16% 8 mm und der peripherische Abstand in 10° 026 mm übersteigt, bei den Epileptikern dieselben Dimensionen bei27% an der Basis, bei 33% an der Peripherie, bei Verbrechernbei 26% an der Basis, bei 28% an der Peripherie gefunden werden.Es würde also bei letzteren dem grösseren Abstand auch einegrössere Beweglichkeit der grossen Zehen entsprechen.

Ein ähnliches Resultat zeigte sich für die Frauen.

Während für die normale Frau und die Verbrecherin 15 und10% für eine bei grössmöglicher Abstreckung der grossen Zeheüber 8 mm messende basale, und 20 und 19% für eine in gleicherHaltung über 26 mm messende peripherische Distanz gefundenwurde, würde sich bei der Protistuierten der Prozentsatz der eineBasis von über 8 mm Aufweisenden auf 28% und der eine peri-pherische Distanz von über mm Aufweisenden auf 27% belaufen.

Bei den Idioten konnte der Zehenabstand bei grösstmöglicherAbstreckung natürlich nicht gemessen werden; doch konnten dieForscher bei einigen spontane äusserst extensive Bewegungen kon-statieren, wie sie schon Morselli und Tamburini (Rivista speri-mentale di freniatria e medicina legale di Beggio, 1876) au ihrenIdioten, allerdings aber nur an Kindern, beobachtet hatten.

Die Daten über die Bewegungsfähigkeit entsprechen alsoden für den gleichen Abstand bei ruhiger Haltung erlangten.

Die beiden Forscher hatten während ihrer Untersuchungenauch Gelegenheit, zwei Fälle von ächter Greiffähigkeit (prensilitä)des Fusses bei verbrecherischen Individuen zu beobachten, die einengrossen Zehenabstand zeigten.

Ein gewisser M., wegen Körperverletzung bestraft, von Berufein Bäcker, zeigte einen Zehenabstand von 4 mm an der Basis und8 mm an der Peripherie bei ruhiger Zehenlage und bei grössterAbstreckung erreichten die respektiven Zahlen die Höhe von 6 mm(Basis) und 30 mm (Peripherie) für den rechten, und 5 mm und24 mm für den linken Fuss; dieser Mensch konnte, obschon erzuvor nie ähnliches versucht hatte, nicht nur gleich beim ersten-male mit der grössten Leichtigkeit eine Feder aufheben, sondernes gelang ihm auch, mit den beiden ersten Zehen eine FlascheWasser im Gewicht von 3180 gr zu ergreifen, die er hin undher schwenkte, ohne einen Tropfen zu vergiesseu.

Dies , hängt auch nicht mit dem Berufe zusammen; denn