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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
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medianen Hinterhauptgrube auf, während sich bei Normalen dieVerhältnisziffer dieses Zusammentreffens nur auf 6,25% stellt (Archiviodi psichiatria, XL, S. 234).

13. Apertura piriformis. Dr. Mingazzini (Sid signi-ficato onto e filogenetico delle varie forme dell' apertura pyriformis;Atti dell' Academia di Mediana di Roma, XVI. Jahrg. Bd. V.,2. Serie), der mit Sergi jenen sich bei den Affen zeigenden rinnen-förmigen Einschnitt am unteren Nasenrand Clivus naso-alveolarisnennt, fand diese Anomalie nur bei 5.6 °/o von 141 Schädeln itali-enischer Wahnsinniger und keinmal an 69 Verbrecherschädeln. Dochsei bemerkt, dass er die fossa praenasalis die stets einen AnfangjenerAffenrinne" darstellt, bei 6.38 °/o Irrenschädeln und bei 15.9%Verbrecherschädeln fand, welche Ziffern nicht allzusehr von denvon Ottolenghi in seiner Untersuchung Süll' incimra nasale{Archivio di psichiatria, XL. S. 345 aufgestellten abweichen.

14. Hinterhauptbein. Da in neuerer Zeit die Aufmerk-samkeit wieder auf einige seltene Anomalien der Schädelbasis desMenschen gelenkt wurde (dritter condylus des occipitale, fossafaryngea, basioticum oder praebasioccipitale, interparietale), so hatDr. Ardu (Su alcune rare anomalie dell' osso occipitale dell' uomoArchivio di psichiatria, XIII. . Heft IV.) einige dahingehende Unter-suchungen an der Schädelsammlung meines Kabinettes vorgenommen.An 305 untersuchten Schädeln Erwachsener, zumeist von piemon-tesischer Rasse stammend und verschiedenen Kategorien angehörend(100 Normale. 70 Irre. 22 Kretinen, 100 Verbrecher. 13 Wilde),fand er die genannten Anomalien in folgenden Verhältnissen:

Interparietale. Das eigentliche Interpartiotal- oder Epaktal-bein 6 mal auf 305 Schädel: 1.9%: das Praeinterpartietale (Ficalbi)und die wormianischen Knochen häufiger (ersteres 15 mal: 4.99%;letztere: 12.4%). Bei den verschiedenen Kategorien stellt sich derProzentsatz:

Normale Irre Kretinen Verbrecher WildeZahl der untersuchten Schädel 10(1 70 *2 100 13

"Wormianische Knochen 6.00 10.0 18.4 17.0 30.7

Praeinterparietale 2.00 4.(1 4.5 8.0 7,6

Interparietale 1.00 2,8 2.00 7.6

Dritter Condylus. Voll ausgebildet konnte Ardu diese Ano-malie nur einmal finden. In verschiedenen, weniger ausgebildetenGraden fand sie sich in folgendem Verhältnis (Prozentsatz):