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Neue Fortschritte in den Verbrecherstudien
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die hohen Indices (über 37) sich bei 18,7°/o der weissen, bei 0°/ 0der schwarzen und bei 4,54°/ 0 der gelben Rassen finden.

Der Pyrinasalindex zeigte sich vorwiegend niedrig bei dentiefer stehenden Rassen.

Der Index der grössten und geringsten Breite ist hinwiederumviel höher bei den hohen Rassen, daher ergiebt die Summe derProzentsätze der Indices 3,14% bei den hohen Rassen, 27,27% beiden mittleren, 23,43 bei den niederen; dagegen geben hohe Indices14,5% in den hohen, 3,7 in den mittleren und 3,13 in den niederenRassen.

Diese zahlreichen Ziffern bestätigen die Behauptung Brocas,dass bei einigen Menschen von niedriger Rasse der Nasenvorsprungbeinahe ganz fehle.

Wir möchten auch daran erinnern, dass Ottolenghi 1888 inseiner Studie über die Nase (Lo schelettro e la forma del naso neicriminali, nei pazzi, negli epilettici e nei cretini; Ärchivio di psichi-atria, scienze penali e antropologia criminelle, IX., Heft 1) ebenfallsdie grössere oder geringere Ausladung der Nasenbeine bemerkthatte, ohne jedoch genaue Masse zu nehmen, und schon damalskonstatiert hatte, dass der geringste Grad von Ausladung bei denKretinen (40%) und Dieben (35%) vorwiege und bei den Normalen(Piemontesen und Lombarden 26%, Südländer 0%) seltener werde.Die eingehenden Beobachtungen Perrarinis bestätigen die Inferiori-tät eines solchen Merkmales, das er bei Verbrechern und Kretinenso stark vertreten fand.