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entschieden die wertvollste kraniologische Sammlung dieses Anthro-poiden bilden, die überhaupt bekannt, beobachtete er nur eineneinzigen Fall einer gut ausgeprägten Wurmgrube; und zwar ist diesder Schädel eines jungen Männchens, das der von den EingebornenBorneos Majas Kassa oder Kassir genannten Spielart angehört undim Katalog mit N. XIX bezeichnet ist; das Grübchen hat drei-eckige Gestalt und erstreckt sich bis zum Rand des grossen Hinter-hauptloches.
Bei einem anderen Subjekt, einem jungen Weibchen, dasebenfalls zur Varietät Majas Kassir gehört, fehlt der Hinterhaupt-dorn (crista occipitalis interna) und an seiner Stelle findet sich eineleicht concave Eindrückung, die an eine ähnliche Bildung des Occi-pitale bei einigen Menschenschädeln erinnert.
An einem anderen jungen Orang sah er ein schönes Beispieljener intercondyloiden warzenförmigen Vorragungen, die — es sindschon einige Jahre her — der verstorbene Prof. A. Tafani undspäter Lachi und Sergi als die erste Stufe zur Bildung einesdritten Condylus occipitalis beschrieben haben.
b) Von vier Gorillaschädeln, Troglodytes Gorilla (Gorilla gina),wovon jedoch nur drei zu dieser speziellen Untersuchung tauglichsind, zeigt einer, der eines jungen Weibchens, mitten auf der Innen-fläche des Occipitale drei kleine Grübchen von dreieckiger Gestalt,von denen das mittlere allem Anschein nach der Hinterhauptgrubeentspricht, während die beiden seitlichen die Eindrücke für die nebendem Vermis liegenden Venen-Sinus darstellen, wie es Alb rechtin seiner obengenannten Schrift ausgeführt hat.
c) An drei Schimpanseschädeln, Troglodytes niger, fand erkeinerlei Wurmgrübchen, wohl aber ein Beispiel jener processuscoudylo'idei anteriores, die ebenfalls als eine von der beginnendenBildung eines dritten condylus occipitalis abzuleitende Knochen-spielart beschrieben worden sind, analog dem der Ichthyopsiden.
d) Von sechs Gibbonschädeln, Hylobates, die verschiedenenSpecies angehören, fehlt nur bei zweien das Wurmgrübchen, undzwar beim Schädel eines Siamang, H. syndactylus, und dem einesandern aus Borneo stammenden Hylobates, der nach Alter undSpecies nicht genau definiert werden kann. Die vier übrigen zeigenalle eine prächtige mittlere Hinterhauptgrube, es sind: ein GibbonWau-Wau, H. variegatus, zwei Gibbons der noch wenig bekannten,als H. concolor bezeichneten Species, und schliesslich noch ein vierter,einer unbestimmbaren Varietät angehörender.
Die Wurmgrube der Gibbons ist die denkbar charakteristischste:sie hat eine längliche Form und wird von zwei schönen processusparavermiani seitlich begrenzt. Auf der äusseren Fläche zeigt dasHinterhauptbein die dem Grübchen auf der Innenseite entsprechende