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dem steilen und felsigen südlichen Abfalle gegen Tholeyumschliessen. Längs der Krefe dieses steilen Abfalls sindnoch die Ueberreste einer starken römischen Gussmauersichtbar, welche sich von dem einen Endpunkte des äusser-stcn Erdwalles bis zu dem andern erstreckte. Eine andereMauer führte längs dem Danket des innersten Erdwalles,so dass die Befestigung auf der zugänglichen Seite gegenWesten, Norden und Osten aus drei Gräben, drei Erdwällenund einer Mauer bestand. Die Eskarpe des innersten Erd-walles bis zur Grabensohle hat gegen 36', die des mittlemgegen 25', dfe des äussersten gegen 15' Höhe und vorletzterem befindet sich noch ein 10' tiefer Graben. DerEingang in das Innere der Befestigung führt von Nordenher in der Mitte durch die drei Erdwälle, und die noch^•^vorhandenen Mauerreste beweisen, dass eben so viele Thorehier waren, In dem innern östlichen Räume befinden sichnoch dieKuinen einer Burg von geringem Umfange, welcheden Grafen von Schauenburg gehörte, und wovon die nochvorhandenen Mauern grossentheils aus zerschlagenen römi-schen Steinmonumenten bestehen. Der von den Ruinen diesesSchlosses nicht eingenommene innere Raum ist mit römischen£ Mauern, die zum Theil über die Bodenfläche hervorragen,
bedeckt. Eben so finden sich ausserhalb der Befestigungan dem südlichen Abhänge des Berges, wo derselbe gegenTholey flacher wird, noch viele Ueberreste römischer GebäudeAuf der Höhe des Schaue uberges entspringen mehrerejedoch nicht wasserreiche Quellen. Viele römische Alter-thüiner, besonders Waffen und Münzen, werden noch fort-während auf und an dem Schauenberge gefunden.
In Verbindung mit der römischen Befestigung auf demSchauenberge stehen die weitläufigen römischen Ruinen,welche, eine kleine halbe Stunde östlich davon, in demsogenannten Varuswalde gelegen sind. Die Römerstrassevon Trier führt theils über den Schauenberg nach diesen
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