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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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selbst gegenwärtig noch als Verbindungswege benutzt wer-den ; so sind dieselben doch fast durchgängig an denjenigenStellen, wo man besonders der Strassen bedarf, an Berg-abhängen und bei Uebergängen über Gewässer zerstört,b) Was hingegen die Richtungen dieser Strassen betrifft,so verdienen sie bei neuen Strassenanlagen alle Aufmerk-samkeit , und es ist vielfach zu bedauern, dass man beineuern Strassenbauten oft bloss um einige Baracken indie Strassenlinie zu ziehen die Richtungen der Römerverlassen hat.

III. Uad)V)üs tor cnydnra Wbmtxfltafien.

Dem scharfen Blicke der Römer war die Vortrefflichkeitder militairisch.cn Lage von Trier in Bezug auf den Rheinund auf Germania magna nicht entgangen, und obgleich indieser Hinsicht seine grosse Wichtigkeit besonders erst im3. Jahrhunderte beginnt, so kann doch aus vielen römi-schen Schriftstellern bewiesen werden, dass es bereits unterden ersten Kaisern ein Ort von grosser Bedeutung war, undschon Pomp. Mela (III, 2.) unter dem Kaiser Claudius nenntunter den reichsten und angesehensten Städten von BelgienTrier zuerst.

Wir gehen daher und um so mehr von Trier (Tre viris,Augusta Trevirorum, Colonia Augusta Trevi-rorum) aus, weil sich hier die aus Gallien kommenden und nachdem Rhein führenden Strassen grösstentheils konzentrirten.

Den römischen Namen Colonia" Augusta oder auch nurAugusta erhielt Trier 9 ) von einer römischen unter Augustusdahin geschickten Kolonie, und derselben verdankt Trier,

9) Vgl. Jahrb. d. V. v. A. F. im Rbl. H. XX VH. S. 20 bis 23und S. 26. (Die Stelle in Mela heist: Belgarum olarissimi suntTreveri, urbesque opulentissimae in Treviris Augusta etc. F.\

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