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fand , geführt und dieses mit dem Lager bei Dalheim ver-bunden zu haben.
3. Militairst rasse von Trier nach Rheims(Durocortorum) 26 ).
Diese Strasse findet sich nur in dem Itinerar des Antonin,und führte von Rheims über Vungus (jetzt Vonc), Epoissum(Carignan), Orolaunum (Arlon) und Andethenna oder Ande-thennale vicus (Nieder-Anwen oder Nieder-Anweiler) nachTrier. Die auf dem Itinerar angegebene Entfernung vonTrier nach Nieder-Anwen zu 15 Leuken ist richtig. VonNieder-Anwen nach Arlon haben einige Ausgaben 15, andere20 Leuken. Die letztere Lesart ist die richtigere.
Diese Strasse 27 ) folgte der Richtung von Nro. 2 bis auf
26) Rheims (Durocortorum, Hauptstadt des gallischen Volks derRerai, und unter den Römern Hauptstadt von Belgica secunda)
■ war schon vor den Römern ein wichtiger Ort. Die Remi unter-stützten- Jul. Cäsar hei seinen Eroherungen in Gallien, undblieben his zum Untergange der römischen Herrschaft in diesemLande treue Bundesgenossen der Römer, und daher wurde ihreHauptstadt yon denselben zu einer der grössten und blühend-sten Städte Galliens erhoben. Nach der Eroberung dieses Landesdurch die Franken behielt sie zum Theil ihren frühern Glanz. 496wurde Chlodwig in ihr getauft, und nahm mit seinen Pranken denrömisch-katholischen Glauben an. (In letzterm Umstände istvorzüglich das Fortbestehen und die VergrÖsserung der Machtder Franken zu suchen, indem die andern deutschen Völker,welche sich in dem weströmischen Reiche festsetzten — dieWest- und Ostgothen, die Burgunder, Sueven, 'Vandalen undLongobarden — sich zum Arianismus bekannten, und beson-ders durch die Einwirkung der katholischen Geistlichkeit undihres Oberhauptes, den baldigen Untergang fanden). Die Fran-ken änderten den gallischen Namen Durocortorum nach demVolke, dessen Hauptstadt es war, in Rheims.
27) Vgl. Jahrb. £1. XIX. S. 125 ff.