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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Zusatz.Die Brücke über die Mosel bei Coblcnz istzwischen 1330 und 1340 vom Erzbischof Balduin erbautworden. Trithemius sagt:construxit pontem lapideum denovo", woraus hervorzugehen scheint, dass die Brücke vonBalduin erneuert worden ist und noch Ueberreste einerfrühem, von den Römern herrührenden, vorhanden waren.Was über dem Wasser ist, gehört Balduin, und nirgends findensich Spuren römischer Substruktionen. Dass die Brückenicht gerade, sondern im Winkel gebaut ist, dürfte schliessenlassen, dass Balduin die Ueberreste alter Fundamente be-nutzt habe".

9. Römerstrasse von Trier über den Hunsrücken> n a c h B i n g e n.

Diese Strasse führte von Trier in zwei Armen, theilsüber diA Büdlicher Brücke und Gräfendhron , theils überNeumagen Dach dem Plateau des Hunsrückens. Beide Armevereinigten sich bei dem Heidenpülz 166 ), und gingen von davereinigt über die Hochflache des Hunsrücken bis vor Sim-mern, wo sich die Strasse abermals in zwei Richtungen theilte,wovon die eine über das Soongebirge direkt nach Bingen,die andere an dem nördlichen Fusse dieses Gebirges in das

bei Cöln, welches Ptolemäus 50° 55' nördlicher Breite setzt.Die Römer verstanden mit dem Gnoroon die Polhöhe ziemlichgenau zu bestimmen, und aus den Angaben des Ptolemäusgeht hervor, dass sie längs dem Rheine astronomische Beo-bachtungen angestellt haben.166) Unter dem Namen Heidenpütz werden in der Umgegend diesehr wasserreichen Quellen bezeichnet, welche den Bach vonElsenroth bilden. Dieselben liegen beinahe eine geographischeMeile westlich vom stumpfen Thurme an dem südlichen Abhängeder Haard an der Stelle, wo sich die beiden obengenanntenArme der Römerstrasse vereinigen.