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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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7. Römerstrasse von Colonia Trajana nachAgripp ina (Cöln).

Diese in dem Itinerar des Antouin angegebene Strassebesteht eigentlich aus zwei Strassen, welche von Cöln undColonia Trajana 132 ) ausgebend sich in der Nähe von Fal-kenberg (Valkenburg) vereinigten und bei Maastricht überdie Maas führten 133 ).

Das Itinerar nennt von Colonia Trajana aus folgendeZwischenorte und Entfernungen:

Mediolano (bei Geldern) M. P. (hier Leuken) VIII.Sablonibus (Kloster Sand) VIII.

Mederiacum (?) X.

y > -- Theudurum (Tüdderen) Villi.

Cohovallum. (bei Falken-berg-Valkenburg) VII.Juliafum (Jülich) XII.Tiberiacum (s. unten) VIII.Colonia Agrippina (Cöln) X.Die Strasse ging aus der Mitte der westlichen Seite vonColonia Trajana aus, und führt von dem Hofe des BauernScholz an unter dem jetzigen Namen derGrünstrasse", als

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132) Vgl ebend. H. III. S. 83 ff. u, S. 194. ff., H. VIII. S. 179 ff.,H. XXIII. S. 176 ff., H. XXV. S. 1 ff. u. H. XXVII. S. 1 ff.

133) Die Fortsetzung dieser Strasse ging über Tongern (Aduaoa Ton-grorum), Bayay (Bagacum), Cambray (Camaracum) etc. undist dieselbe, welche den nördlichen Theil des Schlaohtfeldesvon Ligny berührt, und im Jahre 1815 vielfach von den Preus-sisohen Kriegern betreten wurde. "Warum diese und andereKömerstrassen im nördlichen Frankreich und in Belgien Chaussöeäde Brunehault genannt werden, ist unbekannt. Wahrscheinlichhat die berüchtigte und sehr baulustige austrasische KöniginBrunehilde mehrere dieser Römerstrassen ausbessern lassen unddadurch zu dieser Benennung Anlass gegeben.