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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Vor denselben am Fusse des Gebirges findet man nochviele Ueberreste von Gräbern, welche sich bis an den Ringerstrecken und in der Umgegend die Hunnenschanzen genanntwerden. Dieses lässt nicht ohne Grund vermutlien, dass beidem Einfalle Attilas in Gallien (451) die damals schongermanische Bevölkerung der Gegend sich in das bewaldeteGebirge des Hohwaldes geflüchtet und zu ihrer Verteidi-gung nach germanischer Sitte, eine grössere verschanzteLinie von Rinzenberg bis an Otzenhausen angelegt habe,wovon der Ring das Hauptreduit bildete.

11. Römerstrasse vonTrier nach der römischen

Befestigung auf dem Schauenberge und dem

Varuswalde bei Tholey, und von da theils nach

dem Herappel bei Forbach, theils nach dem

rsch weiler Kloster an der Blies.

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Diese Strasse mit ihren Seitenarmen, wovon sich nochviele Ueberreste erhalten haben, wird weder in dem Itinerardes Antonin noch auf der Peutingerschen Tafel genannt,obgleich dieselbe ihrer Konstruktion nach zu den grösserenMilitairstrassen des römischen Reichs gehört zu habenscheint.

Die ersten Spuren dieser Römerstrasse werden auf demVVolfsberge, V 2 Stunde von Trier, sichtbar, von wo sichdieselbe durch den Mathäuser Wald zieht, und südlich vondiesem Walde die neue Chaussee von Trier nach Pellingenberührt. Sie läuft von da 20 Schritt östlich von der neuenChaussee mit dieser parallel bis dahin, wo die letzteresich nach Pellingen wendet. Die Römerstrasse geht in ge-rader Richtung über die Höhe westlich von Pellingen, undtrifft südlich von dieser Höhe wieder mit der Strasse nach Nie-dcrzerf zusammen, der sie im Allgemeinen über die PellingerHaide bis zu drei hohen Grabhügeln, derDreikopP genannt,

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