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selbe besteht aus einem Walle von künstlich aufgehäuftenGrauwacken- und Quarzsteinen, welcher die ovalförmigeFläche des Berges umschliesst, von aussen gegen den Abhang12 bis 30', von innen 6 bis 10' Höhe und eine untere An-lage von 20 bis 36' hat. Das Ganze hat einen Umfangvon beinahe einer halben Stunde, und an der Südseite, woder jetzige Weg von Sofern nach Züsch durchführt, eineOefTnung oder Eingang von der Breite einer Wagenspur.Etwa 50 Schritt von der Hauptumwallung befindet sich andem steilsten Abhänge des Berges ein zweiter ähnlicherSteinwall, der die erste von drei Seiten umschliesst und vonaussen zum Theil bis 40' hoch ist. Die Masse von Steinen,woraus diese beiden Wälle bestellen, scheint grossentheilsauf der Höhe des Berges, innerhalb der Hauptumwallunggebrochen worden zu sein, und noch vor 30 oder 40 Jahren soll ^5^sich innerhalb der letztern eine Quelle befundm haJjFff^welche gegenwärtig am Fusse des Berges entspBlgt undsehr wasserreich ist.
In der Gegend von Abentheuer 190 ) und dann in der Rich-tung gegen Rinzcnberg befinden sich an dem südlichenAbhänge des Hohwaldes noch ähnliche Steinwälle, jedochvon geringerer Ausdehnung als der Ring bei Otzenhausen.
den Stellen, wo der Zugang weniger steil ist, einen tiefen undbreiten Graben vor sich bat. Alle Befestigungen der Art aufder linken Rbeinseite seheinen in der Zeit entstanden zu sein,wo sieh die Deutschen (hier die Allemannen) in dem damalsrömischen Gebiete festzusetzen anfingen, und ihnen als Ver-theidigungspunkte zunächst gegen die Römer und später wohlauch gegen die andern Völker gedient zu haben , welche beidem Untergange des weströmischen Reiches der Reihe nachüber den Rhein gingen und sich in den römischen Provinzenfestsetzten. (Vgl. Jahrb. H. Vir. S. 120 ff.)190) Vgl. Jahrb. H. XXIII. S. 131 und den berichtigenden Artikelin dems. H. S. 194 ff.
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