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Insel gelegen zu haben, und im vorigen Jahrhundert sollennoch die Ueberreste einer steinernen Brücke vorhanden ge-
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auf mehrere hundert Sehritt ununterbrochen vor der südlichenKastellseite lagen, und da man in dem Winter von 1859—1860in den Aeckern, welche gegen 70 Schritt nördlich dieserGrabstätten sich befinden, auf eine sich weit verbreitende doppelteLage von schlechtem Wackenpflaster stiess , auf und unterwelchem Scherben von römischen Grabgefässen, der Henkeleines Doliums, zusammengeschmolzene Nägel, Thierknochenetc. und drei gut erhaltene Mittelerzmünzen von M. Aurel sichvorfanden, — was mit den vorhandenen Brandspuren doch wohlauf eine Stätte hinweisen dürfte, wo die Römer ihre Todtenverbrannten —, so wird es auch dadurch sehr wahrscheinlich,dass dieser Strassenarm nicht aus der südlichen Kastellseiteausgegangen sei.
In geringer Entfernung von der östlichen Front ziehen sichbis «8^1200 Schritt unterhalb der Heidenmauer die GräberlahgSder Nahe hin, und während dieser Fluss in der Nähedes Kastells sich gern links Bahn zu brechen sucht, hat erweiter abwärts die Neigung sich mehr nach rechts hinzuwerfen,wodurch denn bei grossem Wasser und bei Eisgängen schonöfters Gräber mit ihrem Inhalte bloss gelegt worden sind. Dieselange Gräberreihe deutet jedenfalls auf die vom Kastell nachBingen geführte Strasse hin, von welcher sich unterhalb Bretzen-heim, und vermuthlich ganz in der Nähe von Gensingen, einArm rechts abgezweigt haben mag, der nach Niederingelheimführte, wo er in die grosse Kheinstrasse mündete und mit der-selben weiter nach Mainz zog. Für das letztere spricht dieBenennung „der alte Mainzer Weg", welche in den alten undneuen Lagerbüchern der von Kreuznach, längs der nördlichenKastellseite, an der Nahe bis gegen Gensingen hinlaufende,sehr ausgewaschene, schlechte und jetzt nur noch von denGensingern benutzte Weg führt, und auch die neuere Strassevon Kreuznach nach Mainz behält im Allgemeinen diese Rich-tung bei, weil sie die bequemste und kürzere ist. Der Verf.sagt oben S. 148 sub 3, dass die Strasse, von welcher sich nochUeberreste durch Zahlbach gegen Drais hin zeigen, vermuthlioh