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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
Entstehung
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wesen sein, welche von dieser Befestigung über diejetzige Nahe führte. Der Name und die Zeit der Entstehung

nach der Heidenmauer bei Kreuznach geführt habe. Die geradeRichtung derselben würde so ziemlich genau über Sauerschwaben-heim, Bubenheim, Oberhilbersheim, Biebelsheim und Planignach dem Kreuznacher Kastell treffen und auch die kürzeresein, wenn dabei nicht ein bedeutendes Hügelland zu über-schreiten wäre. Von der Strasse, welche aus der porta decumanadie Nahe aufwärts geführt hat, ist kein sicheres Merkmal mehrvorhanden, jedoch wurden hier vor etwa 5 Jahren bei demBau eines Hauses am Schlossplatze Gräber aufgedeckt, unddabei eine sehr verschlissene Mittelerzmünze gefunden, welchedem Anschein nach der Zeit der Antonine angehört. Uebrigenswird in Nro. 11 der Periodischen Blätter der Geschichts- undAlterthums-Vereine in Kassel, Wiesbaden und Darmstadt S. 298des Geschenks eines Metallbohrers von Eisen, welcher kolossal/^^'vierseitig, V 4" lang, nach beiden Seiten zugespitzt^nd 11 Puuidsohwer ist, mit dem Bemerken gedachtgefunderMfuf römi-schem Pflaster oberhalb Kreuznach." Die vjiii mir darüberangestellten Erkundigungen haben ergeben, dass dieser Fundan dem Eisenbahn - Einschnitte hinter dem Hotel Low beiMünster am Stein gemacht worden ist, wo mehrere derartigeGegenstände von Eisen gefunden wurden, welche aber vonAndern für von der Ebernburg abgeschnellte mittelalterliche «^V.,Projectile gehalten werden. Etwa 4' tief lag unter Steingeröll,welches dort fortwährend von dem steilen Bergabhange herab-rollt, das 9" dicke und etwa 10' breite auf cir^a 2'/i' hohenLehmkies gebettete Pflaster, welches übrigens keine Mörtel-spuren zeigte. Es mögen davon an 50 Fuss in der Längeaufgedeckt worden sein. Dasselbe schien von dem bewaldetenBergabhange herzukommen und seine Richtung von Nordennach Süden gegen die Ebernburg zu sein.

Gegen Ende des Aufsatzes in dem H. XXII. S. 1 ff wirdnach Schneegans (hist.-top. Beschr. v. Kreuznach. Coblenz 1839.)gesagt, dass sich unter dem NamenHeerstrasse" noch Spureneiner Römerstrasse vorfinden sollen, welche von der Heiden-mauer durch den Langenlonsheimer Wald nach BiDgen geführt

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