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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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der Terrainbeschaffenheit zu urtheilen, scheint dieses Kastellrings von der Nahe umflossen gewesen zu sein und auf einer

fundamentirte Stück Mauer hatte doch durch, den guten römi-schen Mörtel eine solche Festigkeit, dass es nur mit dergrössten Schwierigkeit zu beseitigen war, was hingegen mit denim H. XXVII. S. 64 gedachten Mauern, welche die am Innerndieser Seite aufgefundenen Grüfte bildeten, leicht geschehenkonnte. Im Winter von 18591860 wurde an der äussern Seiteder südlichen Umfassungsmauer (von der südwestlichen Eckebis gegen 30 Schritt hin) mehrere Fuss tief gegraben undes kam die wohl erhaltene Bekleidungsmauer zum Vorschein.Von den im H. XV. S. 214 u. H. XXII. S. 1 ff. erwähntenRömerstrassen, welche nach und aus der Heidenmauer führten,ist nur diejenige mit Sicherheit nachzuweisen, die bei Dörrebaohvon der Strasse von Trier nach Bingen abging, sich über den. ^hungrigen Wolf wo vor einigen Jahren wieder römische^-»*:Gräber aufgedeckt wurden dann längs des linKKi,Thal?;,/nuesder Nahe au welcher im Jahre 1808 der früJRre Besitzerder unweit, nordwestlich von der Heidenmauer-ge'egenen Oel-mühle Spuren davon aufgefunden haben soll fortsetzte undüber diesen FIuss in die nördliche Seite des Kastells einlief,von welchem aus sie sich südöstlich nach Alzey hin fortz^g.Von dem letztern Arme sind in neuerer Zeit an zwei Stellen gegen 300 und 1000 Schritt südöstlich von der Heiden,mauer entfernt Ueberreste ausgegraben worden, und der-gleichen finden sich auch noch an dem Abhänge des Galgen-berges, gegen den Darmstädter Hof hin, unter dem Boden,was an dem spärlichen "Wachsthume der Feldfrüchte zu erkennenist, daher denn auch dieser Ackerstrichdie feurige Kutsch" imVolksmunde heisst. Alignirt man diese einzelnen Theile miteinander, so gewinnt es den Anschein, als ob dieser Armwenige Schritte vor der östlichen Kastellseite sich südöstlichabgebogen habe und etwa 150 Sehritt östlich von dem Darm-städter Hofe wo noch in neuerer Zeit Gräber aufgedecktwurden fortgezogen sei. Da nun die im H. XXlT S. 1 ff.erwähnten, 1838, 1839 u. s. w. zwischen dem Planiger unddem Boeenheimer Wege aufgefundenen, grossen Grabstätten

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