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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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hoch. An den Ecken derselben waren ganzrunde und anden Seiten von 60 zu 60 Schritt halbrunde Thürme. Nach

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Ecke an derselben Umfassungsmauer gestanden hat, sind ausser-halb des 36 Schritt langen und noch 5 bis 25' hohenziemlich gut erhaltenen Stücks derselben (-vgl. H. XV. S. 211ff. n. H. XXI S. 1 ff.) Ueberreste bis zu 13' Höhe deutlichsichtbar, und wenn man hiernach auf die übrigen vorhandengewesenen Thürme schliessen darf, so standen sie auf 10 Schrittlängs der Mauer - Aussenseite und waren mit einem Radiusvon 5 Schritt abgerundet, wodurch sie auch gleichzeitigals Strebepfeiler dienten. Vor längerer Zeit sind in der west-lichen Umfassungsmauer, gegen 145 Schritt von der südwest-lichen Ecke entfernt, die Pfosten-Unterlagen des Thores mitdem durchführenden Pflaster aufgedeckt worden, und es scheintdemnach, dass die porta decumana in der Mitte der beiden,anjÄffeser Seite am nördlichsten gelegenen, Thürme durchgeführtIraÄ., und vermuthlich hat auch an der östlichen Seite dieporta N praetoria dieselbe Lage gehabt, wodurch es sich erklärendürfte, warum gerade auf dem , vor dieser Stelle nach Ostenhingelegenen, Felde die meisten Münzen gefunden wordeDsind. Die Umfassungsmauern scheinen verschiedenen Zeitenanzugehören, d. h. sie sind nach dem vorhandenen Bedürfnisseentweder theilweise von Grund aus wieder neuerbaut odernur ausgebessert worden. Denn das schon gedachte, einige40 Schritt von der südöstlichen Ecke, noch ziemlich gut er-haltene Stück der östlichen Seite besteht im Innern nachH. XV. S. 211 ff. aus opus spicatum, während das nördlichstekleine Stück der westlichen Seite , welches bei dem Eisenbahn-baue aufgedeckt und abgebrochen wurde, bei einer obernDicke von 8' nur ganz gewöhnliche Gussmauer zeigte, zu derenFundament sogar drei Fragmente von starken, mit Schuppenwerkgrob verzierten, Sandsteinsäulenschäften mit verwendet und die,auf dem Boden durch die Rundung derselben entstandenen,Zwischenräume nicht ausgefüllt waren. Erst weiter nach Süden hinHess sich die regelmässige mit Absätzen versehene und, wiedas vorgedachte Stück, auf Brandschutt stehende (s. H. XVI.S. 58 ff.) Fundamentirung wahrnehmen. Allein dieses sohleoht