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steinen versehen waren, und bei dem zweiten Durchschnittfanden sich grosse, fest in einander gesetzte und durchLehm verbundene Quarzsteine. Dieses Fundament war beibeiden Durchschnitten mit einer 4 bis 5" hohen Schichtvon Kalk, mit Sand gemischt, bedeckt, worauf eine Lagevon klein geschlagenem Quarz, die nach oben mit Riesvermischt ist und 38" Höhe hat, folgte. Diese kleinenSteine, welche die Grösse eines Eies bis zu der einer Wall-nuss haben, sind fest zusammen gerammt, nach unten mitKalk und Sand, nach oben mit Lehm verbunden, wobei zubemerken ist, dass in dem Thonschiefergebirge des Huns-rückens kein Kalk 185 ) vorkommt, und dass derselbe aus derGegend von Trier, oder von dem Glan, folglich aus einerEntfernung von 10 bis 12 Stunden, herbei geschafft werdenmusste.. Die Höhe der Besteinung beträgt folglich gegen 3'.DieM>ben#|8reite der Strasse war an beiden Durchschnittenzwischen^* «und 19' und ihre Wölbung 6". An den Stellen,w;o diese Strasse jetzt noch als Weg benutzt wird und dahernicht überwachsen ist, erscheinen die kleinern Steine, welchedie Decke bilden, als ein festes Mosaik, das nur mit derSpitzhaue zerstört werden kann.
Noch vor wenigen Jahren war diese Strasse in ihrerganzen Ausdehnung von Neumagen bis an den Rhein voll-kommen erhalten. Die fortschreitende Agrikultur , undbesonders die Menge des vortrefflichen Quarzes, woraus
185) Wenn auch, schon zur römischen Zeit die bei Stromberg undin näherer und weiterer Ferne davon befindlichen Kalkstein-brüche bekannt gewesen sein sollten, so haben die Römerdiesen Kalk doch wohl seiner wenigen Güte wegen nicht zuBolchen Bauten verwendet, welche, wie die Heerstrassen etc.,eine besondere Festigkeit und Dauerhaftigkeit verlangten. —Der auf dem Rupertsberge befindliche, sehr gute Kalk ist erstseit einigen Jahi^n aufgefunden worden. E. S.