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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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ausserordentlich feste Bauart und die vorzüglich gute Er-haltung, welche die Strasse B von Neumagen nach demHeidenpütz hat.

Alles dieses lässt mit Grund vermuthen, dass die RichtungA die frühere, wahrscheinlich schon unter Augustus von Triernach Bingen erbaute, Strasse war, welche später, wo nichtganz verlassen , doch nur von Reitern und Fussgängern alsdie kürzeste Richtung benutzt wurde; die Bichfung B hin-gegen erst unter Constantin d. Gr. zugleich mit der An-legung von Neumagen entstanden ist und später als eigent-liche Militairstrasse von Trier nach Bingen gedient hat.Der immer heftiger werdende Andrang der germanischenVölker gegen die römische Rheingrenze war die Veran-lassung, dass Trier von Maximian I. an (v. 287) der gewöhn-*liehe Aufenthaltsort der Kaiser und Cäsaren, so wie derHauphvaffenplatz und das Hauptdepot für die RnjjhverÜiei-digung wurde. Diese Verhältnisse erforderten ,ÜDesondersfür die Zufuhr von BewafFnungs-, Bekleidungs- und Ver-pflegungsgegenständen nach dem Oberrheine eine bequemereStrasse, als diess die vorhandene war. Um den beschwerlichenLandtransport dieser Dinge zwischen Trier und dem Huiis-rücken durch die tiefen Thäler zu vermeiden, wählte Kon- **^vstantin einen Punkt an der Mosel unterhalb Trier, bis wohinvon diesem Orte aus die Bedürfnisse für die Truppen amOberrheine mittelst der Wasserstrasse geschafft "und von daaus, ohne jene Thäler zu berühren, zu Lande weiter trans-portirt werden konnten. Von keinem Punkte an der Moselunterhalb Trier konnte eine Fahrstrasse mit mehr Bequem-lichkeit nach dem Plateau des Hunsrückens hinauf geführtwerden, als aus der Gegend von Neumagen, und diesemUmstände allein verdankte dieser Ort seine Entstehung furchKonstantin. Neumagen diente als Zwischen-Depot 'zwischenTrier und dem Oberrheine, und war als solches nach" römi-scher Art befestigt.

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