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in der Gegend von Dichtelbach, und auf dem schmalenRücken zwischen dem Diebache und Heimbache ist er ebenfallsdurch die Anlage von Weinhergen grossentheils verschwunden.
Bemerkungen über die verschiedenen Arme,
welche die Römerstrasse zwischen Trier und
Bingen hat, über das wahrscheinliche Alter
derselben und überihre Bauart.
Die Richtung des Armes A über die Bildlicher Brücke undGr&fendhron ist die kürzeste, welche man einer Strasse vonTrier nach dem Plateau des Hunsrückens geben konnte,dabei ist dieselbe aber wegen der tief und steil eingeschnitte-nen Thäler der Ruwer, des Fellerbaches, der westlichenund östlichen Dhrone, über welche sie geführt werden musste,höchst beschwerlich. Da die Römer nur selten, um dasGefälle rjavertheilen, ihre Strassen in Zickzacksund Schlangen,linier, flirten, und so viel wie möglich die gerade Liniebeibehielte!!, so finden sich auf dieser Strasse an den steilabfallenden Thalrändern der obengenannten Bäche Stellen,wo dieselbe mit mehr als 15 Grad steigt und fällt, ein Um-stand , der diese Strasse besonders für Fuhrwerk weniggeeignet machte. Dabei ist die Bauart derselben mit wenigerSorgfalt und Festigkeit ausgeführt, und ihre Erhaltung vielgeringer, als die der Strasse von Neumagen nach demHeidenpütz. Diese letztere (B) ist mit dem Umwege von3 Leuken (beinahe 1 geogr. Meile) von Trier nach derHochfläche des Hunsrückens geführt. Dieselbe hat zwischenTrier und Neumagen, ausser dem Mehringer Berge, keineHöhe von Bedeutung zu übersteigen, und zwischen Neu-magen und dem Heidenpütz ist ihre Richtung die bequemste,welche man einer Militairstrasse aus dem Moselthale nachdem Plateau des Hunsrückens geben konnte, indem auf ihralle die tief eingeschnittenen Thäler vermieden werden,welche die Richtung A passiren musste. Hierzu kommt die
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