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in der letztem Zeit der römischen Herrschaft zu verdankengehabt habe. Das früher abgefasste Itinerarium Antoniinnennt ihn gar nicht; Ausonius bezeichnet ihn als Tabernae(Schenken, Wirthshäuser) und erst die, wahrscheinlich unterTheodosius d. Gr. entstandene, Peutingersche Tafel führtihn als Belginum auf. Um die Lage der Tabernae näherzu bezeichnen nennt Ausonius dieselben, im Gegensatz zudem wasserarmen Dumnissus, riguas perenni fönte (mit nieversiegender Quelle), welches ganz auf die Lage der obenbeschriebenen Ruinen passt, bei welchen sich südlich diesehr wasserreiche Hauptquelle der östlichen Dhrone, undnördlich die Quellen des Kautenbaches befinden.
Von dem stumpfen Thurme geht die Römerstrasse in einerbeinahe ganz geraden Richtung nach der Höhe von Kirch-berg, welches man von hier aus liegen sieht. Die jetzige""Strasse führt auf ihr bis eine halbe Stunde östliikjjLvon dgflistumpfen Thurme, wo sie von ihr links abgeht, jjß- Romer-strasse aber gerade aus durch das Dorf Hochscheid zieht,dessen nördliche Gasse sie bildet. Von Hochscheid führtsie, Horbruch gegen 600 Schritt nördlich liegen lassend, inder Mitte zwischen Hirschfeld und Krummenau durch , undgegen 800 Schritt südlich von Niederweiler über den vondiesem Dorfe kommenden Bach. Von der linken Seite diesesBaches geht sie, immer die gerade Linie beibehaltend, übereine Haide nach dem Sohrenbache, gegen 1000 Schritt nörd-lich von Dill über denselben, und durch den Gemeindewaldvon Dill nach dem Hahnebache, über welchen sie bei der Eich-mühle führt. Hier stand noch vor 30 Jahren die alte Brücke,und noch jetzt sieht man Ueberreste von derselben. Vonder Eichmühle zieht sie die Höhe hinan, trifft etwa 1000 Schrittvor Kirchberg in die gegenwärtige Chaussee, und zieht mitderselben mitten durch diesen Ort. Die Bichtung der Strassevon dem stumpfen Thurme bis Kirchberg ist äusserst bequemund sie hat in dieser ganzen Entfernung kein Thal und
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