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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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keine Höhe von Bedeutung zu passiren. Von dem stumpfenThurme bis in die Gegend von Horbruch ist sie noch durch-gängig erhalten; von da bis an Kirchberg ist die Besteinunggrossentheils ausgebrochen und zu dem Bau der neuen Strassevon Büchenbeuern nach Kirchberg verwendet worden. Der5 bis 6' hohe Erddamm ist jedoch auch hier noch vorhandenund dient zum Tlieil als nächster Kommunikationsweg zwischenKirchberg und der in der Nähe der Bömerstrasse gelegenenOrtschaften. Die Brücken , auf welchen dieselbe über dieBäche führte, sind sämmtlich verschwunden.

Salisso, Dumno, Dumuissus dasjetzige Kirch-berg. Das Itinerar nennt zwischen Bingium und Baudo-brica Salisso, die Peutingersche Tafel zwischen Bingiumund Belginum Dumno, und Ausonius zwischen Bingiums^und TabemaeDumnissus. Diese drei verschiedenen Namenkönnen £jjlch Vergleichung der Entfernungen, nach ihrerLage ge^|n die übrigen angedeuteten Orte und nach demVorhandensein grösserer römischer Ruinen, die sich an derRömerstrasse befinden, nur Einen Ort bezeichnen, und dieserlag in und bei dem jetzigen Kirchberg. Dieser interessantePunkt, in der Mitte zwischen Mainz und Trier auf einerAnhöhe gelegen, die sich bedeutend über die Hochflächedes Hunsrückens erhebt und aus weiter Ferne gesehen wird,verdankte dieser Oertlichkeit die Anlage einer römischenMilitairstation, welche wahrscheinlich wegen der hohen LageDumno oder Dumnissus von dem alten Worte dun 178 ),die Höhe, Düne genannt wurde. Der römische Ort lagtheils an der Stelle des jetzigen Kirchberg, theils östlichdavon auf beiden Seiten der Strasse, wo sich jetzt Gärtenbefinden. Hier werden in der Erde noch viele Ueberrestevon zum Theil sehr starken römischen Mauern, viele Münzen,

178) Tgl. Jahrb. H. XIV. S. 153 ff. Mono, die gallische Spracheetc. S. 9G und 184.

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