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ring gegenüber sich an dem rechten Thalraude der Moseldurch den Wald hinauf in den Weg zieht, der gegenwärtigvon Trier über den Mehringer Berg nach der Büdlicher Brückeführt. Von dem Wegweiser an, wo sich die gegenwärtigenWege nach der Büdlicher Brücke, nach Detzem und nachNeumagen scheiden, folgt die Römerstrasse im Allgemeinendem letzteren, zieht sich durch den Wald auf dem hohenund steilen Felsrücken fort, der sich zwischen der Moselund der Dhrone befindet, und senkt sich alsdann nach Neu-magen und in das Moselthal hinab. In den Feldern vonRiol, an dem Mehringer Berge und auf der Höhe zwischender Mosel und der Dhrone 175 ) ist diese Römerstrasse nochfast durchgängig sichtbar und an mehreren Stellen noch guterhalten.-v*3^' Neumagen. Das alte Noviomagus hat den obern Theildes jetzigen Orts Neumagen in sich begriffen. Es scheintein voli™nmenes Viereck gebildet zu haben, wovon jede
zu befestigen gesucht Cerealis hatte die römischen Streitkräftezu Mainz vereinigt und langte von Mainz am dritten Marsch-tage bei Rigodulum an, war folglich in drei Tagen 16 deutscheMeilen marschirt. Er war dabei der Richtung A der Römer-strasse bis auf die Höhe zwischen der Büdlicher Brücke unddem Fellerbache gefolgt; liess von dieser Höhe aus durch seinFussvolk das im Thale liegende verschanzte Lager des Valen-tinus stürmen, und schickte zugleich einen Theil seiner Reiterauf der Höhe, die sioh zwischen Riol und dem Fellerbachenach der Mosel hinabzieht, fort, um dem Feinde den Rückzugnach Trier abzuschneiden. Die Trevirer wurden geschlagen,Yalentinus gefangen, und Cerealis zog am Tage nach derSchlacht in Trier ein.
Mit Ausnahme einzelner Münzen, welche von Zeit zu Zeitin und bei Riol gefunden werden, haben sich hier keine TJeber-reste der Römer erhalten.175) Tgl. Jahrb. U. XVII. S. 221.