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Seite 380 bis 400 Schritt lang war. Die Westseite diesesVierecks lag dicht an der Mosel, auf dem gegen 30' hohenrechten Ufer derselben. Zu Browers Zeiten waren die römi-schen Umfassungsmauern und Thürme noch zum Theil er-halten, wie die Abbildung in seinen Trierschen Annalenbeweiset. Später haben die Herren von Hunolstein hiereine Burg angelegt, welche, mit den dazu gehörigen Wirth-schaftsgebäuden, Gärten etc. den ganzen Umfang der römi-schen Ruinen einnimmt. In den ersten Jahren der franzö-sischen Revolution ist auch diese neuere Anlage grösstenteilszerstört worden und in die Hände eines Privatmannes inTrier gekommen, so dass sich jetzt nicht mehr unterscheidenlässt, was von den noch vorhandenen Gräben und Wällender römischen oder der spätem Zeit angehört. Das noch—*^~-vorhandene Mauerwerk ist aus neuerer Zeit, jedoch Krössten-/'theils aus den Trümmern römischer Gebäude aBgeJiilirt.In den Mauern der an den Burggarten stossenden Häuserfinden sich noch mehrere römische Steinbilder eingemauert,darunter ein schön gearbeiteter kolossaler Kopf und ein »
Nautrelief von schlechter Arbeit, den Laokoon und seineSöhne im Kampfe mit den Schlangen darstellend. Die vielenUeberreste römischer Mauern von grossen Dimensionen, welchesich unter der Oberfläche in dem innern Burgraume befinden,die Menge von römischen Steinbildern, Inschriften, Münzenetc., welche früher hier gefunden wurden, jedoch bis aufWeniges, was in den letzten Jahren in das Museum nachTrier gekommen ist, verloren gegangen sind, beweisen, dassdieses befestigte römische Etablissement grosse und mitLuxus aufgeführte Gebäude in sich schloss.
Ausonius nennt in seiner Moseila (v. 11) NoviomagusCastra inclita Constantini (die herrliche Burg des Constantin),und in einer Urkunde vom Jahre 1197 wird ein WiricusNoviomagi, Constantiniani Castri, genannt. Hieraus lässtsich folgern, dass Constantin d. G. der Erbauer dieses Ka-
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