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führt die Römerstrasse als 10 bis 12' hoher und mehrerehundert Schritt langer Damm, der auf der nördlichen Seitemit grossen Quarzfelsen, welche mehrere Puss über dieStrasse hervorragen, besetzt ist, über eine Sumpfstreckeund über mehrere kleine Zuflüsse, die den Bach bilden, derüber Berglicht nach der östlichen Dhrone herabfliesst. Anmehrern Stellen, wo dieser Damm durch jene Zuflüsse durch-brochen ist, scheinen ehemals steinerne Brücken gewesenzu sein, wie die Menge von grossen Bausteinen beweisen,welche hier liegen. Südlich dicht neben der Strasse aufeiner kleinen Anhöhe befinden sich Ueberreste alter Gebäude,welche mit Baum- und Strauchwerk überwachsen sind, unddie herumliegenden römischen Ziegel deuten darauf hin,dass dieses römische Ruinen sind. Nimmt man zu diesenLokalitäten, dass die Entfernung, welche das Itinerar zwischen"*" 8 *»^— ,,Trier und Baudobrica zu XVIII Millien angibt^|auf der 'Römerstrasse gemessen, I7V2 Millien beträgt, so^Hieir.*, esausser Zweifel zu sein, dass jene römische Station hiergelegen habe. ;,
Ueber die Richtung der Römerstrasse von Trier nachBingen, und besonders über die Lage von Baudobrica, dashäufig mit dem römischen Orte gleiches Namens am Rhein, w
dem heutigen Boppard, verwechselt worden, ist aus Mangelan Lokalkenntniss viel Unrichtiges geschrieben worden. D'An-ville und nach ihm Hetzrodt sind in Bezug auf Baudobricader Wahrheit am nächsten gekommen. Der Letztere setztdasselbe in seinen Notices sur les anciens Trevirois pag. 166,weil er eine Namensähnlichkeit zu finden glaubte, nach Büd-lich. Abgesehen davon, dass diese Entfernung mit dem Itinerar
Wenn man von dem Stumpfenthurme aus die Richtung derRömerstrasse verfolgt, so hat man sie fortwährend im Augeund die Römer seheinen bei Anlegung dieser Strasse sich aufdiese Felsmassen alignirt zu haben.
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