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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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in dem Ruwerthale seinen Anfang nimmt, und von da nachdem Amphitheater bei Trier etc. geführt war. Von derTabaksmühle folgt sie in der Richtung des Weges, welchervon Trier über den Grünberg und an dem Grünhause vorbeinach der Brücke über die Ruwer bei der Mertesdorfer Mühleetc. führt, und ist in dieser Entfernung grösstentheils sichtbar.Bei dem Grüuhause ging sie zum zweiten Male über denebengenannten Aquädukt, oder unter ihm durch. Auf derrechten Seite der Ruwer verlässt sie den Weg nach Mertes-dorf, wendet sich rechts gegen die Anhöhe und verschwindetin den Feldern von Mertesdorf. Erst eine halbe Stundeweiter, auf der Höhe östlich von der Chaussee von Triernach Hermeskeil, kommt sie wieder zum Vorschein, ziehtsich zunächst um den Anfang des Baches, der bei Longuichin die Mosel fällt, und dann in einer Schlangenlinie an dem /^~~

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in ihr Schiffgefechte darstellen zu können, theils sich dichtneben dem Amphitheater in dem Thale des Kandelbaches nochviele Ueherreste vorfinden, welche es höcht wahrscheinlichmachen, dass die Naumachie sich an dieser Stelle befundenhabe.

Der Aquädukt ging grösstentheils unterirdisch an den Thal-rändern der Ruwer und der Mosel, und nur an den Stellen,wo er über die Seitenthäler geführt werden musste, geschahdieses oberirdisch auf massiven Bogenstellungen. So weit der-selbe unterirdisch geführt war, ist er grösstentheils erhalten.Seine Weite beträgt 4' im Lichten und seine Höhe vom Bodenbis zum Schlusssteine des Gewölbes 5' 10". Die Seitenmauernund der Fussboden der Wasserleitung sind mit einem wasser-dichten Cemente, der auf dem Fussboden 2", an den Seiten-wänden 1%" stark ist, bekleidet. Die Bogenstellungen, aufwelchen dieselbe über die Seitenthäler geführt war, sind, mitAusnahme einiger Ueberreste bei dem Grünhause, durchgängigverschwunden. (Vgl. Jahrb. H. XV. S: 219- und 220 und H.XXIH. S. 156).

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