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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
Entstehung
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Von Mainz nach Bingen 18

Bingen über den Soon-

wald nacii Kirchberg 26

a Kirchberg nach dem

stumpfen Thurme 14

dem stumpfen Thurme

nach den Berger-Wacken 12'/ 2

den Berger-Wacken nach

Trier 17%

f

4

Millien 12

Leuken,

'» = 17'4

»

» = p 3

w

JJ = 8 /3

»

» = H7 3

in Summa 88 Millien oder 58 2 /ä Leuken.Diese Inschrift befand sich, folglich «auf dem ersten Millien-steine, welcher auf der Strasse von Mainz nach Trier ge-setzt war.

Bichifung A der Röinerstrassc von Trier über

die BTi-dlicher Brücke, die Berger-Wacken und

Gräfendhron nach dem Heidenpütz.

Die ersten Spuren dieser Strasse werden % Stunde öst-lich von Trier an dein Eingange in das Abeler Thal, beider ehemaligen Tabaksmühle, sichtbar, wo dieselbe überden römischen Aquädukt 168 ) führte, der oberhalb Waldrach

168) Dieser Aquädukt, welcher oberhalb Waldrach in dem Thaleder Ruwer seinen Anfang nimmt, an dem linken Thalrandedieses Flusses ab- und an dem rechten der Mosel aufwärtsnach dem Amphitheater bei Trier führte, und bei letzterm inden Olowiger - und Kandelbach mündete, scheint hauptsäch-lich die Bestimmung gehabt zu haben, zur Reinigung derArena jenes Amphitheaters das nöthige Wasser zu liefern, unddurch Seitenarme Trier selbst damit zu versehen. Die An-nahme , dass jene Arena zugleich als Naumachie gedient, unddurch den Aquädukt mit dem nöthigen Wasser versehen wordensei, ist ganz unwahrscheinlich, da theils die Arena eine zugeringe Ausdehnung in der Länge, Breite und Tiefe hat, um