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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
Entstehung
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die Tafel XVI an, die wirkliche Entfernung; beträgt aber17y 3 Leuken.

Die Richtung B ist dieselbe Strasse, auf welcher der DichterAusonius von Bingen über Neumagen nach Trier reiste,wohin er von dem Kaiser Valentinian I. als Erzieher desCäsar Gratian berufen worden war, und welche er zu An-fange seines GedichtsMosella" beschreibt. Das von Auso-nius angeführte Dumnissus ist derselbe Ort, welchen diePeutingersche Tafel Dumno oder Dumnum nennt, und dievon ihm bemerkten Tabernae können kein anderer Ort, alsdas Belginum der Tafel sein.

Noch ist in Bezug auf die Strassenrichtung A eine Stein-schrift zu erwähnen, welche bei Mainz gefunden und vondem Pater Fuchs im 2. Bande seiner Geschichte von Mainzpag. 314 bekannt gemacht worden ist. Sie lautet:

IMPCAES- <d

TAELIOAN W

TONINO AVG'PIO- PONT MAXTR-POTHCOSII-PP-ACOLAVG-

TRM PLXXXVIII- *Hs

Dieser Stein ist, wie die Inschrift sagt, im 2. Regierungs-jahre des Kaisers Antoninus Pius (im Jahre Chr. 139) gesetztworden. Da zu Anfange der letzten Zeile vor dem R einBuchstabe verwischt ist, so wusste der Pater Fuchs nicht,von welcher Colonia Augusta hier die Rede sei. Ergänztman den vor R fehlenden Buchstaben in T, so erhält man:A Colonia Augusta Treverorum millia passuum LXXXVIII,oder 88 Millien, und diese Entfernung stimmt auch ganzgenau mit der wirklichen Entfernung von Mainz nach Trierüberein, wie folgende Messungen auf derjenigen Richtungder Römers trasse, die wir weiter unten als die ältere bezeichnenwerden, beweisen:

J-